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SV Schlebusch fährt ohne Druck zum Finale

Im letzten Saisonspiel wollen Schlebuschs Fußballer eine fantastische Rückrunde beim bereits abgestiegenen TuS Oberpleis krönen und können befreit aufspielen.

von RP / Lars Hepp · 13.06.2025, 13:00 Uhr · 0 Leser
Das letzte Ligaspiel steht für den SV Schlebusch an.
Das letzte Ligaspiel steht für den SV Schlebusch an. – Foto: Udo Waffenschmidt

Landesliga: TuS Oberpleis – SV Schlebusch. Zum letzten Spiel der Saison am Sonntag (15.15 Uhr) beim Vorletzten in Oberpleis fahren die Schlebuscher Fußballer ohne Druck. Seit dem vergangenen Wochenende steht fest, dass der TuS als zweiter Absteiger neben der DJK Südwest Köln die Liga verlassen wird. Für den SVS, der zuletzt fünf Siege in Serie gesammelt hat, geht es noch um die Abschlussplatzierung. Mit einem Sieg und entsprechenden Ergebnissen der Konkurrenz ist sogar der Sprung auf den dritten Platz möglich. Ein weiterer Anreiz ist, die 50-Punkte-Marke zu knacken. „Wir sind bereits Meister der Rückrunde“, sagt Trainer Markus Hilmer. „Das ist schon eine tolle Auszeichnung für unseren kleinen Verein, die beste zweite Saisonhälfte aller Mannschaften gespielt zu haben.“

Der Coach wird zum letzten Mal bei den Schlebuschern an der Seitenlinie stehen. Er verlässt den Klub nach drei Jahren. Nachdem Hilmer in den ersten beiden Spielzeiten mit seinem Team ein Mal bis zum letzten und ein Mal bis zum vorletzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern musste, sorgten die Schwarz-Gelben in dieser Saison früh für Gewissheit – und das trotz eines vorletzten Platzes nach der Hinserie. Für den Erfolg nach der Winterpause sieht Hilmer die Harmonie im Team als den größten Faktor. Er sagt: „Jeder bringt sich hervorragend ein und alle ziehen an einem Strang. Auch in den Phasen, in denen es nicht so gut lief, sind wir immer eine Einheit geblieben. Die Menschlichkeit hier ist einfach überragend gut.“

Besonders froh ist der 53-Jährige, dass der SVS-Vorsitzende Dirk Dreher im Herbst, als Zweifel aufgekommen sind, alle Gedanken über eine vorzeitige Trennung aus der Welt geschafft hat. „Dafür bin ich Dirk sehr dankbar“, betont Hilmer. „Er hat zu der Zeit mit viel Weitsicht gehandelt.“ Viel Lob hat der Cheftrainer auch für seinen Assistenten Sascha Adams übrig, der „in allen Bereichen eine perfekte Unterstützung“ gewesen ist.

Jetzt geht es für den SVS darum, das Saisonfinale in Oberpleis erfolgreich zu gestalten – und im Anschluss daran die Sommerpause zu genießen. In die Vorbereitung starten die Fußballer vom Bühl dann mit dem neuen Trainer Sven Bellinghausen.