
Nach zwölf sieglosen Spielen in Serie zieht die Spielvereinigung Schaffhausen die Reissleine: Cheftrainer Ken Schuler und Assistent Danilo Torsello müssen beim Erstliga-Verein gehen.
Die Bilanz ist ernüchternd: Auch nach zwölf Partien wartet die SV Schaffhausen in der Erstliga-Gruppe 3 weiter auf das erste Erfolgserlebnis. Zuletzt setzte es gleich mehrere deutliche Niederlagen – das 1:4 beim FC Baden war nun offenbar eine zu viel.
Auch Tim Bolli demissioniert
Cheftrainer Ken Schuler und sein Assistent Danilo Torsello müssen ihren Posten räumen. Tim Bolli, ein weiterer Assistent, räumte seinen Posten freiwillig.
"Nach eingehender Analyse der aktuellen Entwicklung und Resultate ist das Präsidium zum Schluss gekommen, dass die Mannschaft einen neuen Impuls und frischen Schwung benötigt", heisst es in einer Vereinsmitteilung.
Gegenüber den "Schaffhauser Nachrichten" sagte Schuler nach seiner Entlassung: "Wir haben am Anfang der Saison gegen die Gegner auf Augenhöhe zu wenig Punkte geholt. Das nehme ich auch auf meine Kappe."
Für Aussenstehende kommt die sportliche Entwicklung womöglich nicht so überraschend. Schon vor Saisonbeginn hatten die "Schaffhauser Nachrichten" mit der Überschrift "Mission (Im-)possible" die schwierige Ausgangslage angedeutet. Der Kader war in der Sommerpause stark verändert worden – Schuler zeigte sich dennoch kämpferisch und sprach von "viel Potenzial" bei seinen Neuzugängen.
Schon die Bilanz im Frühling war mau
Dabei hatte die "Spielvi" bereits in der Rückrunde der vergangenen Saison eine Bilanz auf Absteigerniveau vorzuweisen (2 Siege, 7 Remis, 6 Niederlagen). Nur dank der soliden Vorrunde – damals reichte es zu Rang 8 – blieb der damalige Aufsteiger am Ende in der 1. Liga.
Bemerkenswert: Trotz dieser respektablen Hinrunde musste Trainer Michael Schilling im Januar gehen, nachdem das Verhältnis zur Mannschaft zerrüttet war. Sein bisheriger Assistent Schuler rückte daraufhin zum Chef auf – nun ist auch seine Amtszeit beendet.
Neuer Trainer erst im Winter
Bis eine Nachfolgelösung gefunden ist, übernimmt Sportchef Taner Selvi das Team interimistisch. Dies dürfte bis zur Winterpause dauern. Selvi sagt: "Auf die Rückrunde wollen wir den neuen Trainer präsentieren."
Nächster Gegner bei der SV Schaffhausen ist am Samstag das formstarke Dietikon.
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