Prüfening ist Meister!
Prüfening ist Meister! – Foto: Privat

Trotz einer Niederlage darf Prüfening die Meisterschaft feiern

Fünf Teams kämpfen am letzten Spieltag gegen den Abstieg +++ Wenzenbach geht in die Aufstiegs-Relegation

Da der SV Sarching (23) daheim gegen Wenzenbach (52) ein Remis errungen hat, darf der FSV Prüfening (56) trotz einer 0:1-Heimniederlage gegen Illkofen (37) den Meistertitel feiern. Wiesent (24), der Freie TuS (23), Sarching (23), Lorenzen (22) und Großberg (21) müssen am letzten Spieltag nochmals liefern. Der Abstieg droht!

Obertraubling – Großberg 2:1

Schiedsrichter: Erik Zimmermann. Tore: 1:0 Moritz Groda (6.), 2:0 Tobias Fuchs (28.), 2:1 Lukas Brandl (63.); Gelb-Rot: Moritz Groda (90.+2). Obertraubling (47) festigte den dritten Rang mit dem 15. Saisonsieg, Großberg (21) geht mit der Roten Laterne im Gepäck in den letzten Spieltag. „Der Gast verlangte uns alles ab. Überragend bei uns war Ersatzkeeper Volker Rauscher. Ihm haben wir es zu verdanken, dass wir als Sieger vom Platz gehen konnten“, so SVO-Trainer Tom Gabler.

Lorenzen – Freier TuS 6:4

Schiedsrichter: Moritz Fischer. Tore: 1:0 Markus Ludwig (10. Elfmeter), 1:1 Benedikt Hölzle (13.), 2:1 Robin Schmidt (33.), 3:1 Robin Schmidt (58.), 3:2 Alexander Meister (62.), 4:2 Michael Kögler (69.), 4:3 Thomas Maier (79.), 4:4 Maier (83. Elfmeter), 5:4 Andreas Lehner (85.), 6:4 Michael Kögler (90.+4); Rot: Vasile Holom (89. Freier TuS). Der SC Lorenzen (22) gab die Rote Laterne an Großberg (21) ab. Zwar steht man weiterhin auf einem direkten Abstiegsrang, aber der SC hat sogar noch Chancen auf den direkten Klassenerhalt. Der Freie TuS (23) ist dank des direkten Vergleichs gegen Sarching (23) über dem Strich.

Wiesent – Walhalla 2:3

Schiedsrichter: Tobias Buchfink. Tore: 0:1 Marcel Steiger (9.), 0:2 Steiger (13.), 1:2 Nicolas Weickl (37. Elfmeter), 1:3 Steiger (65.), 2:3 Benno Daiminger (81.). Der SV Wiesent (24) hat vor dem letzten Spieltag einen Zähler Vorsprung auf die Abstiegsregion. Walhalla (31) knackte die 30-Punkte-Marke. Kampfstarke Wiesenter verlangten dem siegreichen Gast alles ab, kamen auch zu einigen Chancen, doch SG-Keeper Wagner präsentierte sich in einer Top-Form. "In der ersten Halbzeit waren wir sehr schwach. Nach der Pause war Walhalla-Keeper Sebastian Wagner kaum zu überwinden. Nun haben das Endspiel, das wir eigentlich vermeiden wollten", so Manuel Bauer, der sportliche Leiter des SV Wiesent.

Prüfening – Illkofen 0:1

Schiedsrichter: David Löw. Tor: 0:1 Julian Fellerer (33.). Prüfeing (56) ist trotz der Niederlage gegen Illkofen (37) Meister. „Es gab zwei Sieger. Wir feierten unseren grandiosen Auswärtssieg mit dem besten Spiel der Saison. Prüfening feierte trotz der Niederlage die Meisterschaft. Gratulation an Serkan Aygün und den FSV. Wir haben uns viele Torchancen erspielt und gewannen hoch verdient“, resümiert SpVgg-Trainer Philipp Strauß.

Kareth II – Sünching 3:1

Schiedsrichter: Walter Menzel. Tore: 1:0 Paul Zimmermann (2.), 1:1 Stefan Lehner (45.+1), 2:1 Fisnik Zhilivoda (46.), 3:1 Tom Schurich (68.); Rot: Michael Hampel (64. Torwart Sünching); Gelb-Rot: Josef Härtinger (88. Sünching). Kareth II (44) kletterte auf Rang vier, Sünching (29) kassierte die zwölfte Niederlage der Saison. „Wir waren über 90 Minuten hinweg klar die bessere Mannschaft. Das Ergebnis hätte noch um einiges höher ausfallen können“, so TSV-Kapitän Christoph Lehner. Trainer Daniel Vöhringer weilte währenddessen in der Sportschule in Oberhaching.

Wörth – BSC Regensburg 4:0

Schiedsrichter: Andre Luderer. Tore: 1:0 Jakob Brau (15.), 2:0 Fabian Zinner (25.), 3:0 Burak Yildirim (44.), 4:0 Fabian Zinner (64.). Der TSV Wörth (37) revanchierte sich für die 1:7-Hinspielklatsche beim Rangfünften BSC Regensburg (42). „Wir wollten das letzte Heimspiel unbedingt gewinnen. Und das ist uns mit einer sehr guten Leistung auch gelungen“, freut sich TSV-Trainer Walter Luttner. „Die Leistung meiner Mannschaft war völlig desolat. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen“, ärgerte sich BSC-Coach Tobias Smolarczyk.

Sarching – Wenzenbach 2:2

Schiedsrichter: Tobias Schlehuber. Tore: 0:1 Marcus Hüttner (52.), 1:1 Florian Wagner (56.), 2:1 Moritz Winter (60. Elfmeter), 2:2 Christopher Prester (85.). Sarching (23) erkämpfte sich gegen Vizemeister Wenzenbach (52) einen Punkt und steht damit vor dem Saisonfinale auf dem Abstiegs-Relegationsrang. „Ein gerechtes Unentschieden. Die Fans haben uns nach vorne getrieben, die Mannschaft hat toll gekämpft. Nun haben wir den Liga-Verbleib wieder in der eigenen Hand“, freut sich Sarchings Trainer Florian Wagner. „Wir agierten zu ideenlos, in der Offensive fehlte die Durchschlagskraft. Den Gegentoren gingen vermeidbare Fehler voraus. Keines der drei Spiele nach dem Sieg gegen Prüfening konnten wir gewinnen. Gratulation an den Meister Prüfening. Vielleicht können wir dem FSV ja über die Relegation in die Bezirksliga folgen“, erklärt SVW-Trainer Nico Beigang.

Der letzte Spieltag: Wenzenbach – Obertraubling, BSC Regensburg – Sarching, Sünching – Wörth, Illkofen – Kareth II, Walhalla Regensburg – Prüfening, Freier TuS – Wiesent, Großberg – Lorenzen

Hier die Vorberichte:

Obertraubling – Großberg (Sonntag, 17 Uhr)

Hinspiel: 5:3. Der SV Obertraubling spielt eine gute Saison, ist mit 44 Punkten Dritter. Im letzten Heimspiel soll der achte Heimsieg gelingen (7/1/4). Die Gäste aus Großberg (21) sind seit vier Spielen ungeschlagen. Dem Sieg bei Walhalla folgten drei Unentschieden gegen Wörth, Sarching und gegen den Freien TuS. Der TSV steht aktuell auf einem direkten Abstiegsrang. Das rettende Ufer ist nur zwei Zähler entfernt.

Lorenzen – Freier TuS (Sonntag, 17 Uhr)

Hinspiel: 1:3. Der SC Lorenzen ist mit 19 Punkten Letzter. Drei Punkte fehlen zum Relegationsrang, vier zum rettenden Ufer. Der fünfte Heimdreier (4/2/6) muss her. Der Freie TuS kletterte durch den Sieg im Nachholspiel gegen Sünching auf Rang elf hoch. Nun soll der dritte Auswärtsdreier folgen (2/2/8).

Wiesent – Walhalla (Sonntag, 17 Uhr)

Hinspiel: 0:0. Der SV Wiesent (24) ergatterte nach der Winterpause zehn Punkte aus sechs Spielen (3/1/2). Gegen Walhalla (28), das bei zwei noch ausstehenden Partien sechs Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge hat, wird der vierte Heimdreier anvisiert (3/2/7).

Prüfening – Illkofen (Sonntag, 17 Uhr)

Hinspiel: 3:1. Der FSV Prüfening (56) möchte am Sonntag die Meisterschaft festzurren. Aufgrund des direkten Vergleichs mit Wenzenbach würde bereits ein Punkt aus zwei Partien reichen. Die Gäste aus Illkofen (34) sind der klare Außenseiter. Im Jahr 2022 konnten nur zwei von sieben Partien gewonnen werden (2/2/3).

Kareth II – Sünching (Sonntag, 17 Uhr)

Hinspiel: 2:3. Der TSV Kareth-Lappersdorf II (41) verlor nur eines der letzten zehn Spiele. Am Mittwoch musste sich die Vöhringer-Elf beim BSC trotz dreimaliger Führung mit einem Remis begnügen. Der achte Heimdreier ist das Ziel (7/3/2). Die Gäste aus Sünching (29) sind längst gerettet. Aus den letzten fünf Spielen holte die Gritschmeier-Elf nur zwei Punkte (0/2/3).

Wörth – BSC Regensburg (Sonntag, 17 Uhr)

Hinspiel: 1:7. Eine bittere Klatsche im Hinspiel. Anschließend übernahm Walter Luttner wieder das Traineramt bei seinem Heimatverein. Luttner fordert den fünften Heimdreier (4/1/7) im letzten Heimspiel der Saison. Und die Möglichkeit dazu besteht durchaus. Nach der Winterpause besiegte der TSV bereits die Spitzenteams Prüfening, Kareth II und Wenzenbach. Der BSC Regensburg (42) gewann vorige Woche den Toto-Pokal auf Kreisebene. Am Mittwoch lag die Smolarczyk-Elf gegen Kareth drei Mal in Rückstand und schaffte noch ein 3:3. Die Auswärtsbilanz liest sich gut (7/4/2).

Sarching – Wenzenbach (Sonntag, 17 Uhr)

Hinspiel: 1:3. Der SV Sarching (22) liegt auf dem Abstiegs-Relegationsrang. Das rettende Ufer ist einen Punkt entfernt, die direkten Abstiegsränge aber auch. Der Gast aus Wenzenbach (51) hat die Vizemeisterschaft sicher. Die Meisterschaft ist nach der Niederlage gegen Wörth in weite Ferne gerückt. Prüfening reicht ein einziger Zähler aus zwei noch ausstehenden Spielen. Der Fokus wird wohl auf die Relegation gelegt. Nico Beigang führte den SV Sulzbach im Sommer 2018 über die Relegation zum Bezirksligaaufstieg. Vier Spiele waren damals zu gewinnen.

Aufrufe: 08.5.2022, 21:00 Uhr
Markus SchmautzAutor