
Passiert ist nichts Nennenswertes mehr am letzten Spieltag, klar, denn alle Würfel waren gefallen: Meister und Teilnehmer der Aufstiegsrunde standen fest, auch die Absteiger waren bereits benannt.
So ging es lediglich darum, den vielerorten scheidenden Trainern einen anständigen Abschied zu bescheren, was nicht überall gelang. Der FSV Altdorf beispielsweise, der für eine längere Zeit von der Fußball-Landkarte verschwinden wird, hatte die undankbare Aufgabe, seine Saison beim Meister SV Schapbach zu beenden und kehrte zum Abschied von Spielertrainer Ivelin Momchilov mit einem 0:5 zurück. Noch schlimmer erwischte es Oliver Dewes, der mit seinen überaus launischen Rustern beim starken Aufsteiger FV Ettenheim gleich mit 0:6 unterging – als Krönung einer Ehe, die nicht nur von Freude übereinander geprägt war und auch nur etwas mehr als ein Jahr hielt. Dabei war nicht der Platzverweis gegen Viktor Draghici kurz nach der Pause ausschlaggebend. Als der Rumäne nämlich die Notbremse in der 55. Minute zog, stand es bereits 0:4. Die Rote Karte war also nur das Sahnehäubchen beim Scheidungstermin, den Dewes als auch der SV Rust wohl möglichst gerne schnell vergessen werden. Mehr dazu im BZ-Plus-Artikel.