Arg in Mitleidenschaft gezogen wurde der Rasen im Heeder Emsstadion beim Versuch, das Flutlicht zu reparieren. Foto: Günter Bruns
Arg in Mitleidenschaft gezogen wurde der Rasen im Heeder Emsstadion beim Versuch, das Flutlicht zu reparieren. Foto: Günter Bruns

Feuerwehr bleibt auf Fußballplatz stecken

Flutlicht-Reparatur in Heede scheitert

Heede. Die Flutlicht-Probleme beim Sportverein RW Heede haben kuriose Formen angenommen. Davon zeugen Reifenspuren auf dem Nebenplatz der Rot-Weißen.

Bei einem Reparaturversuch hat sich nun ein Feuerwehrwagen auf dem Rasen festgefahren. ,,Wir finden den Fehler nicht", berichtet RW-Vorsitzender Günter Bruns. Die gut 30 Jahre alte Anlage ist in den vergangenen Monaten immer häufiger ausgefallen. Bruns zufolge ist sogar der Elektriker ratlos. Eine Neuanschaffung ist teuer und die Leuchten in der Luft auch schwer zu erreichen.

Hilfe bei der Fehlersuche sollten Frost und Feuerwehr bringen. Genauer gesagt, auf dem gefrorenen und dadurch harten Rasen sollten die Floriansjünger mit dem Leiterwagen anrücken. ,,Das hat reibungslos geklappt", sagt Bruns.

Traktoren im Einsatz

Das gilt aber nur für die erste Hälfte des Weges. Während der Reparatur sei der Wagen vermutlich versackt. Zumindest kam das Fahrzeug nach erledigter Arbeit nicht mehr von der Stelle und musste mithilfe von Traktoren vom Rasen geschleppt werden. Davon zeugen tiefe Spuren. Zu allem Überfluss streikte das Flutlicht nach kurzer Zeit erneut. ,,Wir müssen den Fehler schnell finden", weiß Bruns, dass sonst zum Rückrundenstart Anfang März in Heede keine Abendspiele mehr möglich sind. Auf dem Hauptplatz gibt es kein Flutlicht.

Dass in Heede kreative Lösungen bei Problemen mit der Beleuchtung möglich sind, zeigt ein Beispiel von vor zwei Jahren. In der dritten Runde des Fußball-Kreispokals gegen den SV Surwold (damals in der Kreisliga und eine Liga höher als Heede) fiel die Beleuchtung nach 80 Minuten aus. Damals rettete Torhüter Stephan Bahns den Abend. Der Schlussmann, von Beruf Elektriker, sorgte dafür, dass nach kurzer Unterbrechung die Beleuchtung wieder anging. Zehn Minuten später gingen für Gegner SV Surwold mit dem 2:0 die Lichter dann aus.

Das könne man aber nicht mit den aktuellen Problemen vergleichen, sagt Bruns. Damals gingen alle Lichter zusammen aus und auch wieder an. Ein ähnliches Happy End wie im August 2013 wünscht sich der Vereinschef aber trotzdem.

Aufrufe: 015.2.2016, 11:00 Uhr
Ems-ZeitungAutor

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