Im Aufwind: Nach dem Sieg in Theesen will der SC Herford auch daheim gegen Neuenkirchen punkten.
Im Aufwind: Nach dem Sieg in Theesen will der SC Herford auch daheim gegen Neuenkirchen punkten. – Foto: Stefan Hageböke

Der Coach des SC Herford wünscht sich einen Heimerfolg

Dennis Simic verlässt die Herforder und kehrt zum SC Verl II zurück. Der SV Rödinghausen II will seinen Negativlauf stoppen.

In der Westfalenliga geht es für die beiden heimischen Vertreter in den letzten Saisonspielen nur noch darum, die Serie respektabel abzuschließen. Der SV Rödinghausen II will seinen Negativlauf von acht Spielen in Folge ohne Sieg beenden und zumindest seine gute Platzierung – derzeit Rang vier – verteidigen. Der SC Herford ist hingegen schon abgestiegen, verspürte aber zuletzt durch den Sieg in Theesen wieder etwas Aufwind.

SC Herford – SuS Neuenkirchen. „Die Stimmung ist gut. Aber wir wollen jetzt nicht abheben“, stellt SC-Trainer Holm Windmann nach dem 4:2-Erfolg in Theesen nüchtern fest. Immerhin könnte sein Team nun auch gegen Neuenkirchen noch Zünglein an der Waage spielen und mit einem weiteren Sieg auch den SuS endgültig zum Abstieg verdammen. „Vor allem möchten wir aber endlich auch einmal wieder ein Heimspiel erfolgreich gestalten. Das gab es ja nicht so oft“, sagt Windmann. Da mit Denis Müller ein weiterer Akteur in den Kader zurückkehrt, hat der Coach fast alle Akteure an Bord. Lediglich Kalilu Touray muss weiterhin passen. Derweil steht fest, dass ein weiterer Spieler aus dem aktuellen Herforder Kader den Verein am Ende der Saison verlassen wird. Abwehr- und Stammspieler Dennis Simic (28 Einsätze) kehrt zum SC Verl II zurück.


TuS Hiltrup – SV Rödinghausen II. Worte habe es genug gegeben, SVR-Trainer Björn Hollenberg möchte jetzt wieder Taten sehen: „Es geht darum, mehr Leidenschaft auf den Platz zu bringen. Am Sonntag soll man merken und sehen können, dass wir das Spiel gewinnen wollen.“ Mit dem Gewinnen klappte es beim Tabellenvierten zuletzt nämlich nicht mehr, seit acht Spielen wartet das zwischenzeitlich bis an die Tabellenspitze gestürmte Hollenberg-Team auf einen Dreier. Dass dem Coach am Sonntag in Münster sieben bis acht Spieler nicht zur Verfügung stehen? „Das darf und wird keine Ausrede sein, um nicht 100 Prozent abzurufen."

Aufrufe: 014.5.2022, 09:00 Uhr
Thomas Vogelsang, Andreas GerthAutor