
Der SV Reinstetten überwintert in der Landesliga, Staffel 4, auf Rang drei – ein Ergebnis, das Trainer Florian Treske als „vollen Erfolg“ bezeichnet. Eine junge Mannschaft, gezielte Verstärkungen und defensive Stabilität prägen die Hinrunde, doch der Blick bleibt auf den Klassenerhalt gerichtet.
Mit 30 Punkten aus 17 Spielen steht der SV Reinstetten zur Winterpause auf dem dritten Tabellenplatz. Für Trainer Florian Treske ist diese Platzierung mehr als eine Momentaufnahme. „Der 3. Platz ist für den Verein und vor allem für die Mannschaft ein voller Erfolg“, sagt er. In einer Landesliga, die in der Spitze klar, darunter aber eng gestaffelt ist, hat sich sein Team bemerkenswert behauptet.
Ein zentrales Thema der Vorrunde war die personelle Neuaufstellung. „Wir wussten, dass wir die Neuzugänge schnell in eine funktionierende Mannschaft integrieren müssen“, erklärt Treske. Dieser Prozess habe „nach ein paar Spielen sehr gut geklappt“. Entscheidend war sicher auch das sich neue und bestehende Spieler rasch als Einheit verstanden haben.
Treske sieht in der Defensive einen der größten Fortschritte. „Wir wollten weniger Gegentore kassieren und das hat gut geklappt in meinen Augen“, sagt er. Die Zahlen bestätigen diesen Eindruck: Reinstetten stellt mit 22 Gegentoren eine der stabileren Defensivreihen der Liga.
Trotz aller positiven Aspekte benennt Treske auch Schwächen. „Dass wir oft zu naiv gespielt haben“, sei ein wiederkehrendes Problem gewesen. Diese Naivität habe zu „Schwankungen in unseren Leistungen“ geführt. Der Trainer ordnet dies jedoch ein: „Wir haben halt eine junge und hungrige Mannschaft.“
Angesichts der Tabellenposition mag der Blick nach oben verlockend sein, doch Treske bleibt konsequent. „Oberstes Ziel ist und bleibt der schnelle Klassenerhalt“, betont er. Unabhängig davon wolle man „weiterhin Punkte holen und erfolgreichen Fußball spielen“.
Der Vorbereitungsstart ist auf den 19. Januar 2026 terminiert. Ein Höhepunkt folgt wenige Tage später: „Von 29.01. bis 01.02. fahren wir ins Trainingslager nach Lindau“, berichtet Treske. Dort wolle man „auf einem guten Platz trainieren“, zugleich solle „der Spaß natürlich auch nicht zu kurz kommen“.
Auch personell gibt es Veränderungen. Abgang ist Lukas Eisele, der zur SGM Muttensweiler wechselt. Auf der Zugangsseite stößt Luca Dewald von Ehingen-Süd zur Mannschaft. T
Im Titelrennen ist Treske eindeutig. „Meisterkandidat ist definitiv Türkspor Neu-Ulm“, sagt er. Dahinter erwartet er einen offenen Kampf – insbesondere im Tabellenkeller. „Um den Abstieg wird es bis zum letzten Spiel höchstwahrscheinlich sehr spannend bleiben.“
