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Spielbericht

SV Pullach kassiert erste Saisonniederlage gegen TuS Geretsried II

Bezirksliga

von Robert Gasser · 14.08.2026, 08:22 Uhr · 0 Leser
Für ein Spiel zurück an der Gistlstraße: Der langjährige SVP-Manager Theo Liedl ist jetzt als Teammanger für den 1. FC Penzberg tätig.
Für ein Spiel zurück an der Gistlstraße: Der langjährige SVP-Manager Theo Liedl ist jetzt als Teammanger für den 1. FC Penzberg tätig. – Foto: brouczek

Der Bezirksligist verliert im vierten Spiel mit 2:0. In der zweiten Halbzeit scheitert Sumbo noch an der Latte.

Der Einsatz stimmte, doch das Glück fehlte: Und so kassierte Bezirksligist SV Pullach im vierten Spiel die erste Saisonniederlage. Der TuS Geretsried II bezwang die Raben mit 2:0 (1:0).

„Die Umstände waren nicht einfach“, sagte SVP-Coach Fabian Beigl, der kurzfristig auf Linus Radau (Fieber) und Vinzenz Neubauer (Handprellung) verzichten musste. Kurz vor der Pause verletzte sich dann auch noch Neubauer-Ersatz Kelian Nzita. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 1:0 für Geretsried und dieses Tor war sowohl von der Entstehung als auch vom Zeitpunkt her unglücklich. Innenverteidiger Pedro Sumbo hatte einen Zweikampf eigentlich stark gewonnen, doch statt zu klären, wollte er sich selbst durchsetzen und verlor den Ball wieder. Den Gegenzug nutzte letztlich TuS-Kapitän Marc Thiess (22.). Und unmittelbar danach ging es in die Trinkpause. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Pullacher noch nicht so recht in die Partie gefunden, auch wenn Zoran Dimitrijevic mit einem Pfostentreffer Pech hatte.

Nach der Unterbrechung wurden die Raben allerdings stärker: Nach Vorarbeit von Jonas Gall wurden Dimitrijevic und Maurus Miller nacheinander im letzten Moment geblockt, unmittelbar vor der Pause überlupfte Nikolaos Rizzo den gegnerischen Torwart, er verfehlte aber auch dessen Kasten knapp.

Im zweiten Durchgang dominierte der SVP dann endgültig. „Gerade in den ersten zehn Minuten haben wir da sehr, sehr gut gespielt“, lobte Beigl. Mitten hinein in diese starke Phase köpfte Theiss aber einen Freistoß zum 2:0 ein (54.). „Das war Geretsrieds einzige Chance in der zweiten Halbzeit“, ärgerte sich Beigl. Im direkten Gegenzug hätte Miller verkürzen können, er traf aber den Ball nicht richtig, in der Schlussphase scheiterte dann Sumbo noch an der Latte. „Heute sollte es einfach nicht sein. Beim 1:0-Sieg in Raisting hatten wir das Quäntchen Glück mehr, diesmal war es eben nicht auf unserer Seite“, haderte Beigl mit dem Ausgang. Seiner Mannschaft konnte er deshalb aber keinen Vorwurf machen: „Mentalität und Einstellung waren super, großen Respekt vor den Jungs.“