
Der SV Pullach empfängt Untermenzing mit nur zwölf Spielern. Trainer Fabian Beigl setzt nun auf junge Talente für die Zukunft.
Die Nullnummer von Wolfratshausen war keine Glanzleistung des SV Pullach. Nach dem Remis gegen den abgeschlagenen Letzten, der 20 von 23 Spielen verloren hat, geht es im Heimspiel gegen den SV Untermenzing (Samstag, 14 Uhr) teilweise um Wiedergutmachung. Die personelle Situation erschwert das Unterfangen aber merklich.
Trainer Fabian Beigl kommt für das Heimspiel auf zwölf fixe Ausfälle im Kader der Ersten Mannschaft, und dazu kommen dann noch weitere Fragezeichen bei kränkelnden oder angeschlagenen Kickern. „Personell ist das schon sehr dünn“, sagt der Pullacher Trainer. Deshalb stellt sich die Frage nach personellen Rotationen aus Leistungsgründen schon gar nicht. Man bringt elf gute Fußballer auf den Platz, aber von der Bank kann man wenig bis gar nichts nachlegen.
Beigl möchte wieder eine mutige Pullacher Mannschaft mit Mentalität sehen. „Gegen Wolfratshausen hat sich jeder so ein bisschen auf den anderen verlassen“, sagt der Trainer. Deshalb dürfe man sich nun auch nicht von der Statistik blenden lassen bei den Untermenzingern, die ähnlich wie Pullach den Anschluss nach ganz vorne in der Bezirksliga Süd verloren haben. Nach der Winterpause gab es fünf Spiele ohne Sieg mit einem mageren Pünktchen. Das ist noch etwas problematischer für die sensiblen Fußballerseelen als dieser 0:0-Ausrutscher gegen Wolfratshausen.
Die Gelb-Schwarzen haben nach der Niederlage beim Dritten Gilching und spätestens jetzt nach Wolfratshausen die vorderen zwei Plätze abgeschrieben. Fabian Beigl hakt die Saison nicht ab, möchte aber in den nächsten Wochen etwas mehr rotieren. „Jetzt haben wir die Chance, jüngere Spieler an die Hand zu nehmen und ihnen mit Hinblick auf die nächste Saison Spielzeit zu geben“, sagt der Pullacher Trainer. Untermenzing ist nun praktisch das erste Match, in dem man ohne den großen Druck aufspielen kann. (nb)