(v.l.) Egon Weber, Daniel Leugner und Tobias Lermer haben es in die „Elf der Saison“ geschafft
(v.l.) Egon Weber, Daniel Leugner und Tobias Lermer haben es in die „Elf der Saison“ geschafft – Foto: FuPa

„Elf der Saison“ in Bayernliga Süd: Zehn verschiedene Teams - Keeper führt Stimmen an

Top-Spieler der Saison 2021/2022

Die Bayernliga-Saison 21/22 ist offiziell zu Ende. Nun haben wir für euch die besten Spieler der abgelaufenen Spielzeit in unserer „Elf der Saison“.

Oberbayern - Eine furiose Saison in der Bayernliga Süd ist zu Ende. Zum Schluss konnte sich die SpVgg Hankofen-Hailing im Meisterschaftsrennen souverän gegen die Konkurrenz durchsetzen. Der SV Donaustauf verpasste in der Relegation gegen die Kleeblätt-Reserve aus Fürth den Aufstieg in die Regionalliga. Am anderen Tabellenende musste neben den direkten Absteigern Schwabmünchen und Wasserburg auch der SV Pullach den Weg in die Landesliga gehen. In der Relegation konnten sich der TSV 1865 Dachau und der VfB Hallbergmoos durchsetzen und den Klassenerhalt sichern.

Zum Saisonabschluss präsentieren wir euch nun die „Elf der Saison“. Insgesamt sind beeindruckende zehn Mannschaften vertreten. Wer hat es ins Team geschafft? Überwiegen die Aufstiegskandidaten oder dürfen sich auch Spieler der unteren Tabellenhälfte über einen Startplatz freuen?

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Torwart: Egon Weber pariert sich einen Platz in die „Elf der Saison“

Mit 13 Nominierungen ins Team der Woche hat sich Kirchanschörings Egon Weber einen Platz in unserer „Elf der Saison“ verdient. Darunter schaffte er es zwischen August und Oktober achtmal in Folge in die „Elf der Woche“. Eine beeindruckende Serie des 31-jährigen Ex-Regionalliga-Spielers.

Abwehr: Cavadias feiert neben Profidebüt auch den Einzug ins Top-Team der Bayernliga

Das Verteidiger-Trio wird angeführt vom Landsberger Luca Wollens. Achtmal schaffte der 21-Jährige den Sprung in die „Elf der Woche“. Mit nur 41 Gegentoren stellte der TSV die drittbeste Abwehr der vergangenen Saison. Doch nicht nur in der Defensive war Wollens ein Erfolgsgarant. In seinen 26 Einsätzen erzielte er außerdem starke fünf Tore. Unter anderem beim Heimerfolg gegen den SV Donaustauf Mitte August.

Neben ihm findet sich Moritz Heigl wieder. Der 23-jährige Verteidiger der Reserve des TSV 1860 München verhalf in seinen 30 Einsätzen den Junglöwen zum siebten Platz in der Bayernliga Süd. Mit nur 42 Gegentoren war er Teil einer der besten Defensivreihen der Liga und steht somit verdient mit sieben Stimmen in unserer „Elf des Jahres“. Nächste Saison wird Heigl für Türkgücü München in der Regionalliga an den Start gehen.

Komplettiert wird der Abwehrverbund von Ingolstadts Fabian Cavadias. In nur 12 Einsätzen für die Bayernliga-Mannschaft der Schanzer schaffte er es sieben Mal in die „Elf der Woche“. Unter anderem vier Mal in Folge zu Beginn der Saison. Aufgrund dieser überragenden Leistungen wurde er im Oktober in die Profi-Mannschaft des FCI berufen und absolvierte dort sechs Partien. In der kommenden Saison wird der 20-Jährige für den Regionalligisten FC Schweinfurt auflaufen.

Mittelfeld: Leugner und Werner führen Mittelfeld-Quartett an

Im Mittelfeld stellen drei der fünf untersten Teams einen Spieler ins Team der Saison. Darunter ist auch Dachaus Daniel Leugner. Zwölfmal schaffte es der Spielmacher in die „Elf der Woche“ und führt somit das Mittelfeld nach Nominierungen an. In 33 Partien für die 65er gelangen ihm elf Tore und sieben Assists. Durch Siege gegen Schwaben Augsburg und Schwabmünchen am letzten Spieltag sicherte er dem TSV den Relegationsplatz. In der kommenden Saison wird Leugner für den Ligakonkurrenten aus Landsberg auflaufen.

Ein weiterer Spieler mit zwölf Nominierungen ist Simon Werner. Auch er war maßgeblich an der Rettung des VfB Hallbergmoos und der Sicherung des Klassenerhalts beteiligt. In 27 Spielen netzte er zehnmal ins gegnerische Tor ein. Mit drei Toren und einer Vorlage in den entscheidenden Spielen gegen Deisenhofen und Schwabmünchen ebnete er den Weg für den Verbleib in der Bayernliga für den Aufsteiger aus Hallbergmoos.

Mit Michael Senger ist die Reserve des FC-Ingolstadt die einzige Mannschaft, die zwei Spieler für die „Elf der Saison“ stellt. In 36 Partien für die Schanzer erzielte der ehemalige Regionalliga-Spieler neun Treffer. Dies brachte dem 24-Jährigen acht Nominierungen und einen Platz unter unseren Top-Spielern der Saison ein.

Der vierte im Bunde ist Lucas Knauer vom Bayernliga-Absteiger TSV Wasserburg. Der 24-Jährige Mittelfeldspieler bestritt insgesamt 34 Spiele für die Löwen. Sieben mal schaffte es der langjährige Kreisliga-Kicker in die „Elf der Woche“. Den Abstieg in die Landesliga Südost konnte er mit seinem Team allerdings nicht mehr verhindern.

Angriff: Top-Torjäger Lermer vertritt den Meister aus Hankofen-Hailing

Wenig überraschend führt der Top-Torjäger der vergangenen Bayernliga-Saison Tobias Lermer auch das Angriffs-Trio unserer „Elf der Saison“ an. Mit 22 Toren und neun Assists in 33 Einsätzen für den Regionalligaaufsteiger trug er maßgeblich zum Erfolg und der Meisterschaft der SpVgg bei. Diese Trefferquote brachte dem 26-Jährigen nicht nur die Torjägerkanone, sondern auch acht Nominierungen für das Team der Woche und somit einen verdienten Stammplatz unter den besten Spielern der abgelaufenen Spielzeit.

Dahinter folgt der Deisenhofener Michael Bachhuber. Insgesamt siebenmal schaffte er es in die „Elf der Woche“. Seine 17 Treffer in 32 Einsätzen für den FC brachte der Mannschaft aus dem Süden Münchens den Klassenerhalt in der Bayernliga. Insbesondere in den letzten drei Saisonspielen drehte der 25-jährige Stürmer noch einmal auf. Fünf Tore gelangen ihm in diesem Zeitraum. Darunter ein Hattrick beim Kantersieg gegen den TSV 1865 Dachau.

Der letzte Angreifer in unserem Torjäger-Trio ist Kenan Muslimovic. Der 25-Jährige steuerte in 20 Einsätzen für den SV Donaustauf zehn Scorer bei. Fünfmal schaffte es der Stürmer insgesamt unter die besten Spieler der Woche und somit in der Endabrechnung auch in unsere „Elf der Saison“. Momentan ist Muslimovic vereinslos.

Wie kommt die „Elf der Saison“ zustande?

Die „Elf des Jahres“ wählt ihr hauptsächlich selbst. Die Spieler, die es in der bisherigen Spielzeit am häufigsten in die „Elf der Woche“ geschafft haben, machen den Sprung in die „Elf des Jahres“. Für die Nominierung der „Elf der Woche“ gibt es aber auch weitere Kriterien und Faktoren. Neben den abgegebenen Stimmen beeinflussen auch Statistiken, Tore und Vorlagen das Wochen-Ranking. Spieler, die weniger als 20 Minuten im Einsatz waren, werden außerdem nicht berücksichtigt. (Sebastian Isbaner)

Aufrufe: 023.6.2022, 13:58 Uhr
Sebastian IsbanerAutor