– Foto: Volkhard Patten

Starke zweite Hälfte beschert Post Bautzen die Punkte

Spielbericht und Stimmen zum Match von Werner Müller

In der Sparkassenkreisoberliga Westlausitz musste sich der LSV Bergen am zweiten Spieltag am Ende doch recht deutlich beim SV Post Germania Bautzen mit 1:4 (0:0) geschlagen geben. Zum tragischen Helden wurde dabei Post-Akteur Felix Meißner, der nach seinem Doppelschlag für die Hausherren anschließend eher als alle Anderen zum Duschen geschickt wurde.

Torfolge: 1:0 Felix Meißner (52.); 2:0 Felix Meißner (55.); 3:0 Tom Karl Ehrke (61.); 3:1 Andreas Jordan (74.); 4:1 Marco Müller (80./FE).

Bes. Vork.: Gelb-Rote Karte Meißner (78./Post Bautzen).

Mit Achtung und Respekt gingen die Gäste vom LSV Bergen defensiv in die Begegnung mit dem Ziel zu Null zu spielen. Diese Taktik ging in der ersten Halbzeit auf, denn zur Halbzeitpause ging es mit 0:0 in die Kabine. Motiviert kamen die Gastgeber vom SV Post Germania aus der Kabine. Quasi im Doppelschlag 52. + 54. Minute brachte der Torschütze Felix Meißner die Platzherren mit 2:0 in Front. In der 61. erhöhte Tom Karl Ehrke auf 3:0. In der 74. Minute versuchte Andras Jordan mit dem 3:1 Anschlusstreffer den Gästen wieder Mut zu machen. Vier Minuten später musste Scorer Felix Müller mit der Ampelkarte das Spielfeld verlassen. Er hatte in der 58. bereits die gelbe Karte gesehen. Mit einem Strafstoß in der 80. vollendete Marco Müller schließlich den 4:1-Sieg für Post Germania Bautzen.

Stimmen zum Spiel:

"Bergen ging defensiv ins Spiel rein, denn Post Germania ist schon ein Name. Post Germania besaß in der 1. Halbzeit zwei Halbchancen. Bergen geht in der zweiten Halbzeit etwas offensiver vor. Das klappte recht gut, denn Bautzen agierte aus einer Dreierkette heraus. Dann kam der Elfer und das 2:0 aus einer Konterchance. Wenn die Chancenverwertung besser gewesen wäre, hätte man mehr mit Kontern arbeiten können", so Erik Friedrich.

"Naja wir sind stark ersatzgeschwächt angereist. Das Spiel war ein Spiel auf Augenhöhe. In der ersten Halbzeit gab es keine klaren Chancen auf beiden Seiten. In der zweiten Halbzeit kam Bergen besser ins Rollen und hatte ein wenig den Respekt abgelegt. Doch danach gab es eine schwache Zusammenarbeit vom Schiedsrichtergespann. Das 4:1 am Ende als Ergebnis spiegelt das Spiel definitiv nicht wieder. Ich denke ein Unentschieden wäre gerecht gewesen", so David Pohl.

"Verletzungsbedingt sind wir ersatzgeschwächt mit nur 13 Mann angereist. In der ersten Halbzeit viel Taktik, viele Zweikämpfe aber kaum Chancen. Nach der Pause hatten wir zwei gute Chancen zum 0:1, machen diese nicht, aber bekommen hinten einen Elfmeter, der eigentlich aus klarem Abseits entstanden ist. Nach dem 3:0 arbeiten wir uns auf 3:1 heran und mussten dann das 4:1 einstecken", so Niels Perlitz.

"Gutes Spiel meiner Mannschaft. Minute für Minute besser ins Spiel gefunden. Sehr körperbetont und viele Fouls. Die Höhe des Ergebnisses spiegelt auf keinen Fall das Spiel wieder. Ich bin trotz der Niederlage sehr zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft", so LSV-Trainer David Witschas.

Aufrufe: 015.9.2020, 09:50 Uhr
Werner MüllerAutor

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