Die SG Rüsselsheim kam mit neun Mann noch zum Remis gegen Ober-Roden.
Die SG Rüsselsheim kam mit neun Mann noch zum Remis gegen Ober-Roden. – Foto: Dominik Claus

Verbandsliga: SG Rüsselsheim gelingt zu neunt noch der Ausgleich

Rüsselsheim spielt 3:3 gegen Ober-Roden +++ Ginsheim II vergibt Großchancen

GINSHEIM/RÜSSELSHEIM. Dank eines Unentschiedens gegen Germania Ober-Roden schiebt sich die SG Rüsselsheim in der Verbandsliga Süd einen Platz nach oben und belegt nun Rang 14. Die Reserve des VfB Ginsheim musste gegen Pars Neu-Isenburg indes die nächste Pleite hinnehmen.

SG VFR Dersim Rüsselsheim
3:3
Ober-Roden

Nachdem Varol Akgöz die Gastgeber zunächst per Kopf in Führung gebracht hatte (28.), drehte Ober-Roden die Partie wenig später durch Treffer von Damien Letellier (32.) und Patryk Czerwinski (34.). Der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Amin Kouraji sorgte mit seinem Doppelpack für den späteren Endstand (68./84.), für die Gäste traf zwischenzeitlich Marco Christophori-Como (74.). In der Nachspielzeit hätte Akgöz den späten Sieg für die Rüsselsheimer einfahren können, wenn sein Volley-Versuch erfolgreich gewesen wäre. Überschattet wurde die Partie durch Gelb-Rote Karten für die SG-Akteure Douglas de Castro Oliveira (56./Foulspiel) und Kapitän Toni Pascali (75./Meckern) sowie Ober-Rodens Fabian Geyer (90.+5/Foulspiel). „Durch die Platzverweise haben wir es dem Gegner leider unnötig leicht gemacht. Trotzdem bemerkenswert, dass die Jungs zu neunt gegen elf noch das 3:3 erzielt haben“, sagte SG-Teamamanager Cem Ilhan.

SG Rüsselsheim: Juricic – Aboub, Acabay, Gül, Donkov, Akgöz, de Paulo, Oliveira, Günel (46. Kouraji), Pascali, Neufang.

Tore: 1:0 Akgöz (28.), 1:1 Letellier (32.), 1:2 Czerwinski (34.), 2:2 Kouraji (68.), 2:3 Christophori-Como (74.), 3:3 Kouraji (84.); Zuschauer: 130; Schiedsrichter: Krah (Darmstadt).

VfB Ginsheim II
0:1
SV Pars

„Wir haben uns vorgenommen, so lange wie möglich die Null zu halten“, erklärte Marcel Stein, der VfB-Coach Roberto Fucci an der Seitenlinie vertrat. Gehalten hat dieses Vorhaben gerade mal bis zur sechsten Minute, als Neu-Isenburg einen Freistoß aus 25 Metern sehenswert verwandelte. In der Folgezeit verbuchten die Hausherren einige Großchancen, etwa durch Berat Karabey oder den eingewechselten A-Jugend-Akteur Sungmo Hwang. Beide scheiterten jedoch im Duell mit dem gegnerischen Torhüter. So gelang es dem Tabellennachbarn der Ginsheimer schließlich, die knappe Führung über die Zeit zu bringen. „Aufgrund unserer guten Möglichkeiten wäre ein Punkt mindestens drin gewesen“, haderte Stein.

VfB Ginsheim II: Erb – Wosniak, Karatas, Nagayoshi, Bichinashvili, Ripplinger, Karabey (62. Hwang), Garte (76. Gropeanu), Profumo (90. Joo), Bolela, Fiandaca. Zuschauer: 120; Schiedsrichter: Hämel (Michelbach).



Aufrufe: 010.4.2022, 19:10 Uhr
David SchulzAutor