
Die FSG Ottweiler-Steinbach ist Geschichte. Die in der Verbandsliga Nord-Ost spielende Spielgemeinschaft zwischen dem TuS Steinbach und dem SV Ottweiler wird aufgelöst. Während der TuS in der Verbandsliga verbleibt, übernimmt der SV den Platz der bisherigen FSG-Reserve in der Bezirksliga, wechselt allerdings die Gruppe.
Der TuS Steinbach und der SV Ottweiler gehen demnächst wieder getrennte Wege. Nachdem man einige Jahre gemeinsam als FSG Ottweiler-Steinbach in der Saarlandliga verbrachte und zuletzt noch drei Spielzeiten in der Verbandsliga Nord-Ost zubrachte, versuchen es künftig beide Vereine wieder eigenständig.
Laut TuS-Vorstandsmitglied Philipp Würtz erfolgte die Trennung in beiderseitigem Einvernehmen, die TuS spielt in der Verbandsliga Nord-Ost weiter, eine Zweite wird es in Steinbach zunächst nicht geben. Der SV nimmt den Platz der bisherigen FSG-Zweiten in der Bezirksliga ein, wechselt aber die Gruppe.
"Wir wechseln von der Bezirksliga Ill/Theel in die Bezirksliga Blies/Nahe. Wir werden nun also häufiger im Ostertal und im St. Wendeler Raum spielen, interessant werden dabei dann die Duelle mit der neu gegründeten SG Ostertal, die aus dem TuS Fürth und dem FC Lautenbach entsteht, außerdem treffen wir auf Viktoria St. Wendel, die direkt im ersten Jahr aus der Kreisliga A aufgestiegen sind und weiter nach oben wollen. Mit dem 1. FC Niederkirchen kommt ein interessanter Landesliga-Absteiger in unsere Gruppe", blickt der SV-Vorsitzende Sascha Gutheil voraus.
Er ergänzt: "Es gab aus unserer Perspektive mehrere Gründe, die FSG zu lösen. Wir haben mit dem Stadion am Weiher eine Anlage, in der alle Bedingungen für vernünftige Strukturen vorhanden sind. Wir haben einen Rasen und könnten auch auf einen zweiten Platz ausweichen. Wir haben Flutlicht, so dass wir auch abends auf dem Rasen spielen könnten, während man in Steinbach auf den Hartplatz gehen musste. Wir haben Jugendmannschaften, die hier täglich trainieren können, das war in Steinbach aus dem Rasen schon wegen dem fehlenden Flutlich nicht immer möglich. Da gab es Engpässe, obwohl wir nur zwei Mal in der Woche da trainieren wollten. Der Großteil des Trainingsbetriebs der Jugendmannschaften fand ja sowieso in Ottweiler statt. Wir haben auch die Gastronomie im Vereinsheim, die ist verpachtet, die Pächter sind also auf die Einnahmen angewiesen, während das Sportheim in Steinbach vom Verein betrieben wird. Deshalb sind wir daran interessiert, dass auf der Anlage ständig Betrieb herrscht, Und wir können personell zwei aufstiegsberechtigte Teams aufstellen, sodass wir theoretisch an jedem Wochenende Spielbetrieb haben könnten".
Als Jugendleiter kennt Gutheil die Vorzüge seines Teams. "Ich habe die Spieler, die jetzt aktiv sind, ein Jahrzehnt in der Jugend durch alle Altersklassen betreut, der Großteil ist jetzt zwischen 19 und 22 Jahre alt. Die sind noch voll in der Entwicklung, einige sind sogar nochmal zurückgekommen. Wir haben mit Eloy Michel Campos Alcantara, der länger pausierte, nun wieder einen erfahrenen Mann dabei, der die junge Truppe führen kann. Er war mit der FSG schon in der Saarlandliga aktiv", ergänzt er.
Im ersten Jahr der Eigenständigkeit wird es wohl noch nicht um den Titel oder den Landesliga-Aufstieg gehen, aber die Mannschaft ist, falls sie in der Besetzung zusammenbleibt, sehr entwicklungsfähig und der Unterbau in der Kreisliga A bringt immer wieder neuen Schwung.