
Der SV Oetinghausen steckt in einer tiefen Krise.
Nach 18 Spielen stehen nur sechs Punkte auf dem Konto, das Torverhältnis beträgt 18:65. In der Tabelle belegt die Mannschaft den vorletzten bzw. letzten Platz, vor dem bereits zurückgezogenen SC Vlotho.
Der Abstand zum rettenden Ufer liegt bei zehn Punkten. Ohne eine enorme Leistungssteigerung ist der Abstieg für die viele quasi besiegelt. Dennoch bleiben den Oetinghausern noch ganze zehn Spiele: Eigentlich also genug Zeit, um einen möglichen Abstieg zu verhindern.
Die Ligaspiele zeigten jedoch meist klare Niederlagen, zuletzt eine 0:5-Derbypleite gegen Hiddenhausen, die nur wenige Hoffnungsschimmer zuließ.
Parallel zur sportlichen Situation zeichnet sich ein größerer personeller Umbruch ab. Mehrere Stammspieler haben ihren Abgang angekündigt:
Bei folgenden Spielern ist der Abgang fix, die Zukunft aber offen:
Damit steht der Verein vor einer schwierigen Phase. In der kommenden Saison wird es daher vor allem darum gehen, eine neue Mannschaft aufzubauen und einen Neustart, womöglich in der Kreisliga A, zu organisieren.
Trotz der angespannten Lage ist noch nichts endgültig entschieden: Mit einem klaren Leistungsboost in den nächsten Wochen könnte der SV die Saison doch noch positiv gestalten. Es bleibt also spannend.