2026-01-09T09:36:09.492Z

Allgemeines
– Foto: Nedi Vinković

Tagblatt-Turnier: Favoriten setzen Zeichen am zweiten Turniertag

Torflut, klare Gruppensieger und gespannte Ausgangslage vor dem morgigen Finalsonntag

Der zweite Turniertag des Tagblatt-Turniers am heutigen Samstag hat die Steinlachhalle in Mössingen vollständig eingenommen. In den Gruppen 2 bis 5 wurde über Stunden hinweg Hallenfußball im Zehn-Minuten-Takt gespielt, ohne Pausen, ohne Schonung. Mehr als 40 Partien formten ein Bild aus Dominanz, engen Entscheidungen und deutlichen Ausschlägen. Während einzelne Mannschaften mit beeindruckender Konstanz überzeugten, kämpften andere bis zur letzten Minute um Tabellenplätze und Perspektiven für den entscheidenden Sonntag.

Turniermodus mit maximaler Belastung
Der zweite Turniertag verlangte den Teams alles ab. Vier komplette Gruppen wurden ausgespielt, jede Begegnung dauerte zehn Minuten, der Spielplan ließ kaum Raum zum Durchatmen. Jeder Punkt hatte unmittelbare Bedeutung für die Setzlisten des Sonntags. Das Hallenformat verzieh keine Schwächen: Konzentration, Effizienz und schnelle Regeneration entschieden über Erfolg oder Abrutschen ins Mittelfeld.

Gruppe 2: TSG Tübingen II behauptet sich an der Spitze
In der Gruppe 2 setzte sich die TSG Tübingen II mit zehn Punkten und einem Torverhältnis von 14:5 an die Spitze. Besonders deutlich war der 6:0-Erfolg gegen die SG Reutlingen II, der früh die Richtung vorgab. Auch in den weiteren Spielen blieb Tübingen stabil, darunter ein 3:1 gegen die SG Kirchentellinsfurt/Kusterdingen. Dahinter belegte der TSV Ofterdingen mit sechs Punkten Rang zwei. Die SG Kirchentellinsfurt/Kusterdingen, der TSV Mähringen und die SG Reutlingen II folgten punktgleich mit jeweils vier Zählern, was die Enge dieser Gruppe unterstrich.

Gruppe 3: Sondelfingen und Hirschau dominieren
Die Gruppe 3 entwickelte sich zu einer klaren Angelegenheit an der Spitze. Der TSV Sondelfingen gewann alle vier Spiele, erzielte 13 Tore und kassierte nur vier Gegentreffer. Direkt dahinter folgte der TSV Hirschau mit neun Punkten und einer imposanten Offensive von 19 Treffern. Besonders auffällig war der 10:0-Erfolg Hirschau gegen den SV 03 Tübingen II. Der SV Walddorf sicherte sich mit sechs Punkten Platz drei, während der SV 03 Tübingen II und ein punktloses Team das Tabellenende bildeten.

Gruppe 4: Mössingen/Belsen und SSC Tübingen im Gleichschritt
In der Gruppe 4 lieferten sich die SG Mössingen/Belsen und der SSC Tübingen ein enges Rennen. Beide Teams beendeten die Gruppe mit jeweils neun Punkten. Mössingen/Belsen stellte mit 20:6 Toren die stärkste Offensive der Gruppe, darunter ein 11:0 gegen den TSV Mähringen II und ein 6:1 gegen den SSC Tübingen. Der SSC hielt mit Siegen wie dem 4:1 gegen Mähringen II dagegen. Dahinter platzierten sich der SV Nehren II und der TSV Gomaringen mit jeweils sechs Punkten, während der TSV Mähringen II ohne Zähler blieb.

Gruppe 5: TSG Tübingen in einer eigenen Liga
Die eindrucksvollste Vorstellung des Tages lieferte die TSG Tübingen in der Gruppe 5. Vier Spiele, vier Siege, 29:2 Tore und zwölf Punkte bedeuteten eine makellose Bilanz. Siege wie das 7:0 gegen den VfB Bodelshausen oder das 9:0 gegen den TSV Ofterdingen II machten die Überlegenheit deutlich. Der TSV Eningen unter Achalm II folgte mit neun Punkten, die SG Reutlingen belegte mit sechs Zählern Rang drei. Bodelshausen und Ofterdingen II mussten sich mit den hinteren Plätzen begnügen.

Ausblick auf den Finalsonntag
Am morgigen Sonntag, 11. Januar 2026, geht das Tagblatt-Turnier in seine entscheidende Phase. Ab 10:30 Uhr beginnen die Gruppenübergreifenden Spiele, ehe ab 13:20 Uhr die Qualifikationspartien folgen. Die Viertelfinals sind ab 14:40 Uhr angesetzt, die Halbfinals ab 15:40 Uhr. Das Finale ist für 16:52 Uhr vorgesehen. Die Ergebnisse des heutigen Samstags haben die Favoriten klar positioniert, doch das Hallenformat bleibt unerbittlich: Ein Spiel, zehn Minuten, eine Entscheidung.

Ein Turnier auf dem Siedepunkt
Nach zwei intensiven Tagen hat das Tagblatt-Turnier seine Richtung gefunden. Mannschaften wie die TSG Tübingen, der TSV Sondelfingen oder die SG Mössingen/Belsen haben starke Argumente gesammelt. Gleichzeitig zeigt der Blick auf die Tabellen, wie schmal der Grat zwischen Weiterkommen und Ausscheiden ist. Mössingen erlebt Hallenfußball in Reinform – laut, eng, unnachgiebig – und steuert auf einen Finalsonntag zu, der keine Korrekturen mehr erlaubt.

Aufrufe: 010.1.2026, 21:05 Uhr
redAutor