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SV Münsing verteilt gegen Habach zu viele Einladungen

Fußball Kreisliga

von Oliver Rabuser · 15.09.2025, 10:15 Uhr · 0 Leser
Den wichtige Treffer zum 3:0-Zwischenstand ging auf das Konto des Habachers Durim Gjocaj (re.). Die Münsinger um Luis Hirn kamen nur noch auf 2:3 heran.
Den wichtige Treffer zum 3:0-Zwischenstand ging auf das Konto des Habachers Durim Gjocaj (re.). Die Münsinger um Luis Hirn kamen nur noch auf 2:3 heran. – Foto: Tamara Rabuser (or)

Münsings Aufholjagd kommt zu spät – 2:3-Niederlage gegen Habach.

Münsing – Eine tolle Moral im Schlussspurt zeigen, ist die eine Sache. Zuvor aber den Gegner mehrfach in aufreizender Weise einzuladen, die andere. Der SV Münsing kassiert gegen den ASV Habach die zweite Saisonniederlage, muss dadurch in der Tabelle bis auf Weiteres nach oben abreißen lassen. Kommenden Samstag wartet mit dem TSV Peiting das nächste Spitzenteam auf die Elf vom Hartlweg.

„Das Spiel mit und ohne Ball müssen wir uns ankreiden“, fasst Martin Grelics die Leistung seiner Elf zusammen. Zwar sei aus seiner Sicht die Begegnung beidseitig „extrem fehlerbehaftet“ gewesen. Doch habe es der SV immer wieder zustande gebracht, gute Phasen durch gravierende Schnitzer einzudampfen. „Wir laden den Gegner durch einfache Fehler zum Toreschießen ein“, moniert der Coach. Bestes Beispiel: Beim 0:1 schluderte Schlussmann Tobias Werner beim Rückpass. Florian Neuschl lief energisch an, erzwang den Fehler, legte quer auf Manuel Diemb – schon lag der SV im Rückstand.

SV Münsing verteilt zu viele Einladungen

Bis zur Pause übertrumpften sich beide Mannschaften mit unsauberen Umschaltmomenten. Dementsprechend blieben Großchancen aus. Nach der Pause nutzten die Gäste dann einen Ballverlust der Münsinger in der Angriffszone mit Geschwindigkeitsvorteilen. Tobi Habersetzer legte von der Grundlinie zurück auf Georg Schwabl: Vollspann unter die Querlatte zum 0:2. Beim 0:3 sah dann wieder Werner nicht so gut aus. Durim Gjocajs Schuss flutschte ihm durch die Finger. „0:3 war ein sattes Brett für uns“, stellte Grelics fest.

Alles nach vorne geworfen – Chance verpasst

Aber auch keines, das man nicht hätte bearbeiten können. Nach Foul von ASV-Keeper Simon Kirnberger an Hans Zachenbacher stellte Sebastian Schönacher per Strafstoß auf 1:3. Dem eingewechselten Milan Blazevic gelang auf Vorarbeit von Simon Schmid gar der zweite Treffer. Münsing warf Mann und Maus nach vorne. Und dann kam sie tatsächlich: die allerletzte riesige Möglichkeit zum Ausgleich. Schmid passte von rechts herein, Maximilian Spilker stand frei vor dem Kasten, aber Kirnberger packte zu und hielt dem ASV den Sieg fest.