
Mit einer beeindruckenden Leistung hat der SV Meppen II seine Erfolgsserie in der Regionalliga Nord fortgesetzt. Vor 6020 Zuschauern in der Hänsch-Arena bezwang die Mannschaft von Trainer Lucas Beniermann den Hamburger SV II deutlich mit 5:1 (2:0) und kletterte damit auf den sechsten Tabellenplatz. Es war der vierte Sieg in Folge für die Emsländer, die sich vor allem durch eine hohe Effizienz und große Spielfreude auszeichneten.
Bereits in der Anfangsphase deutete der SV Meppen II an, dass er gewillt war, das Spiel von der ersten Minute an zu kontrollieren. Der frühe Treffer von Jonas Fedl nach einer Ecke setzte den Ton für den weiteren Spielverlauf. In der Folge blieb Meppen dominant, erspielte sich weitere hochkarätige Chancen und erhöhte folgerichtig durch Willi Evseev auf 2:0. Die Gäste aus Hamburg fanden kaum ins Spiel und waren weitgehend damit beschäftigt, die Angriffe des SVM abzuwehren.
Mit der Führung im Rücken spielte Meppen weiter mutig nach vorne und zeigte sich sowohl im Spielaufbau als auch im Pressing überlegen. Dass das Ergebnis zur Pause nicht noch deutlicher ausfiel, war einem Aluminiumtreffer von Dominique Domröse und mehreren Paraden des HSV-Schlussmanns Hannes Hermann geschuldet.
Auch nach Wiederbeginn ließ der SV Meppen II keine Zweifel am Spielausgang aufkommen. Luis Sprekelmeyer erhöhte bereits in der 48. Minute auf 3:0, ein kurioses Eigentor des Hamburger Torhüters Hannes Hermann sechs Minuten später besorgte das 4:0. Zwar gelang den Gästen durch Timon Kramer der Ehrentreffer, doch an der klaren Überlegenheit der Beniermann-Elf änderte dies nichts.
Mit dem Treffer von Leon Tasov kurz vor Spielende setzte Meppen den Schlusspunkt einer Partie, die sowohl in der Chancenverwertung als auch in der Spielanlage überzeugte. Besonders auffällig war die Ausgeglichenheit im Offensivspiel: Fünf verschiedene Torschützen unterstreichen die mannschaftliche Geschlossenheit und die Variabilität im Angriff.
Mit nun vier Siegen in Serie und 14 erzielten Treffern in diesem Zeitraum hat der SV Meppen II seine Ambitionen im oberen Tabellendrittel nachhaltig untermauert. Die Mannschaft wirkt in dieser Phase der Saison gefestigt, selbstbewusst und offensiv gefährlich. Der nächste Entwicklungsschritt scheint gemacht – die Leichtigkeit, die in der Hinrunde phasenweise gefehlt hatte, ist rechtzeitig zum Saisonendspurt zurückgekehrt.