2025-12-17T10:26:01.779Z

Allgemeines
– Foto: Sebastian Harbke/Veranstalter

SV Maierhöfen/Grünenbach feiert sich als Hallencup-Sieger

Westallgäuer Hallencup des FC Lindenberg endet mit klarer Hierarchie und starkem Finale

Der Westallgäuer Hallencup des FC Lindenberg am heutigen Montag hat genau das geliefert, was dieses Turnier seit Jahren auszeichnet: hohe Intensität, schnelle Entscheidungen und ein Finale ohne Zweifel. In der Dreifachturnhalle von Lindenberg spielten zehn Mannschaften im Acht-Minuten-Format um jeden Ballkontakt. Am Ende setzte sich der SV Maierhöfen/Grünenbach mit einem eindrucksvollen Turnierverlauf und einem deutlichen Finalerfolg die Krone auf. Dahinter formierte sich ein Tableau, das von engen Gruppenspielen, klaren Statements und dramatischen Platzierungsspielen geprägt war.

Turniermodus: Acht Minuten, kein Sicherheitsnetz
Der Hallencup wurde in zwei Fünfergruppen ausgetragen, jede Partie dauerte acht Minuten. Dieses Format lässt keine Ruhephasen zu. Fehler wirken sofort, Führungen sind trügerisch, und Effizienz entscheidet über den weiteren Weg. Nach der Gruppenphase folgten Halbfinals sowie Platzierungsspiele bis hin zum Finale. Jede Mannschaft blieb bis zum Schluss im Wettbewerb eingebunden.

Gruppe 1: Ratzenried oben, Isny folgt dicht
In der Gruppe 1 entwickelte sich früh ein Zweikampf an der Spitze. Der TSV Ratzenried und der FC Isny schlossen beide mit 9 Punkten ab. Ratzenried überzeugte vor allem defensiv und kam auf 10:2 Tore, Isny folgte mit 6:4 Treffern. Der TSV Opfenbach sammelte 7 Punkte und blieb lange im Rennen um die Halbfinalplätze. Der FC Lindenberg II kam auf 3 Punkte, der FC Wangen II musste sich mit einem Zähler begnügen. Die Gruppe war geprägt von engen Spielen und schnellen Richtungswechseln, etwa beim 2:1-Erfolg Isny gegen Ratzenried oder dem 2:1 von Opfenbach gegen Isny.

Gruppe 2: Maierhöfen/Grünenbach setzt früh ein Ausrufezeichen
Die Gruppe 2 stand im Zeichen des späteren Turniersiegers. Der SV Maierhöfen/Grünenbach gewann alle vier Gruppenspiele und schloss mit 12 Punkten sowie 9:2 Toren ab. Besonders der 4:0-Erfolg gegen den FC Lindenberg unterstrich die Dominanz. Dahinter folgte der TSV Röthenbach AH mit 9 Punkten und 10:4 Toren. Der FC Lindenberg belegte mit 6 Punkten Rang drei. Der SV Deuchelried und FV Rot-Weiß Weiler II blieben mit jeweils einem Punkt im Tabellenkeller, lieferten aber phasenweise offene Spiele.

Halbfinals: Favoriten setzen sich durch
Im ersten Halbfinale setzte sich der TSV Röthenbach AH mit 2:1 gegen den TSV Ratzenried durch. Das Spiel war ausgeglichen, doch Röthenbach nutzte einen seiner wenigen klaren Momente konsequent. Das zweite Halbfinale wurde deutlicher: Der SV Maierhöfen/Grünenbach ließ dem FC Isny beim 2:0 kaum Raum zur Entfaltung und zog souverän ins Endspiel ein.

Platzierungsspiele: Spannung bis in die Tiefe des Feldes
Auch abseits des Finalwegs blieb das Turnier intensiv. Im Spiel um Platz neun gewann der FC Wangen II mit 4:2 gegen FV Rot-Weiß Weiler II. Platz sieben entschied der FC Lindenberg II im Neunmeterschießen gegen den SV Deuchelried nach einem 5:4. Im Spiel um Platz fünf setzte sich der TSV Opfenbach mit 2:1 gegen den FC Lindenberg durch. Diese Begegnungen zeigten, dass auch jenseits des Titelrennens jeder Platz Bedeutung hatte.

Spiel um Platz drei: Isny mit spätem Erfolg
Das kleine Finale entwickelte sich zu einem torreichen Abschluss für beide Teams. Der FC Isny setzte sich mit 5:4 gegen den TSV Ratzenried durch und sicherte sich Platz drei. Beide Mannschaften spielten offensiv, das Spiel kippte mehrfach, ehe Isny die entscheidende Szene für sich nutzte.

Finale: Maierhöfen/Grünenbach lässt keinen Zweifel
Das Endspiel wurde zur klaren Angelegenheit. Der SV Maierhöfen/Grünenbach dominierte den TSV Röthenbach AH von Beginn an und gewann deutlich mit 5:0. Tempo, Präzision und defensive Stabilität griffen ineinander. Röthenbach fand kaum Zugriff, während Maierhöfen/Grünenbach jede Schwäche konsequent ausnutzte.

Aufrufe: 05.1.2026, 22:18 Uhr
redAutor