
Der SV Lohhof trifft am Dienstag auf den TSV Trudering. In den letzten sechs Spielen blieb die Mannschaft fünfmal ohne Gegentor.
Die Kreisliga fertig und jetzt muss der SV Lohhof in 360 Minuten liefern, um über eine komplizierte Relegation die Bezirksliga zu erreichen. Den Auftakt macht die Vorentscheidung der drei Kreisliga-Zweiten im Kreis München zwischen dem SV Lohhof und dem TSV Trudering (Dienstag, 19 Uhr, Stadion Aschheim). Der Sieger trifft dann am Wochenende auf den SV München West und ermittelt das Team aus dem Kreis München, das gegen den Vertreter aus dem Kreis Zugspitze in Hin- und Rückspiel den Bezirksliga-Platz ausspielt.
„Wir sehen die Spiele einfach nur Schritt für Schritt“, sagt der Lohhofer Trainer Sebastian Reger, „in einem einzigen Spiel kann immer alles passieren.“ Gegen die erfahrene Truppe aus Trudering sieht er für seine Mannschaft ganz gute Chancen. Der Gegner hat einen relativ hohen Altersschnitt und besteht aus vielen ehemaligen Ottobrunnern.
Der Lohhofer Trainer sagt selbstbewusst, dass man in die Relegation gehe, um das Spiel zu gewinnen und von Beginn an aktiv zu sein. Nach dem 0:0 in Feldmoching hat man sich die Bezirksliga-Chance über den Umweg eher erzittert, aber Reger geht zuversichtlich in das nächste Spiel. In den letzten sechs Spielen ist man fünfmal ohne Gegentor geblieben und das ist schon eine Ansage. Derzeit ist es schwer, ein Tor den SV Lohhof zu schießen.
Der Trainer hört nach der Saison auf und betont, dass er sich mit dem Aufstieg verabschieden möchte. Das Personal für vier Relegationsspiele und damit 360 Minuten plus Nachspielzeit ist vorhanden. Es fehlen nur drei Langzeitverletzte und darüber hinaus ist die volle Kapelle am Dienstagabend in Aschheim dabei.