– Foto: Peter Zylajew

Selbstbewusste Außenseiter

Fußballer der D-Ligisten rechnen sich Chancen gegen höher spielende Teams aus

In der zweiten Runde des Pokalwettbewerbs im Fußballkreis Rhein-Erft steigen von Dienstag an auch die hochrangigsten auf Kreisebene agierenden Vertreter ein. Insgesamt 13 A-Ligisten sind in der zweiten Pokalrunde am Ball. Als letztjähriger Bezirksligist steigt der SSV Berzdorf erst in der dritten Runde ein, Aufsteiger VfL Sindorf hat nicht für den Pokal gemeldet, und die Zweitvertretung vom BC Viktoria Glesch/Paffendorf darf nicht teilnehmen.

Anderthalb Wochen vor dem Ligastart dürften insbesondere die ligainternen Vergleiche zwischen dem SV Weiden und dem VfR Bachem sowie zwischen dem Pulheimer SC und dem SC Fliesteden Spannung versprechen und als echte Gradmesser für die anstehende Saison im Kreisoberhaus gelten.

Doch ein besonderes Augenmerk haben sich auch die drei D-Ligisten verdient, die sich durch teils beachtliche Leistungen in der ersten Runde einen zweiten Pokalauftritt verdient haben. Allen voran der SC Erftstadt-Ville. Die Mannschaft von Trainer Ralf Becker feierte in der ersten Runde einen überzeugenden 6:0-Kantersieg über den B-Ligisten VfR Fischenich und geht die nun anstehende Aufgabe gegen den Kreisliga-B-Aufsteiger Viktoria Gruhlwerk entsprechend selbstbewusst an.

Großes Selbstvertrauen herrscht auch beim 1. FC Kierberg. „In dieser Saison geht der Aufstieg nur über uns”, prognostiziert Kapitän Marcel Schmitz. Ihre Ambitionen untermauerten die Brühler auch in der ersten Pokalrunde, in der sie den C-Ligisten BC Kirdorf-Blerichen ebenfalls souverän mit 4:0 bezwangen. Nun darf sich der Verein auf die Partie gegen den Kerpener B-Ligisten SpVg Balkhausen-Brüggen-Türnich freuen. Das schwerste Los aller D-Ligisten hat wahrlich der SV Kendenich gezogen. Gegen den ambitionierten A-Ligisten SV Lövenich/Widdersdorf gehen die Hürther als klarer Außenseiter ins Spiel.

Doch wie immer gilt: Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze, und Überraschungen wird es auch in der zweiten Runde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit geben.

Aufrufe: 011.8.2019, 21:00 Uhr
Kölner Stadt-Anzeiger / Stefan KühlbornAutor

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