
In der NOFV-Oberliga Nord bot die heutige Fortsetzung vom 28. Spieltag ein Spektakel der Sonderklasse, das die Zuschauer fassungslos zurückließ. Zwischen der Hoffnung auf den Thron und dem leidenschaftlichen Abstiegskampf im Tabellenkeller lagen oft nur wenige Minuten, die über grenzenlosen Jubel oder bittere Enttäuschung entschieden.
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Vor 221 Zuschauern entwickelte sich eine denkwürdige Begegnung, die an emotionaler Intensität kaum zu überbieten war. Der Gast vom FC Anker Wismar erwischte den besseren Start und ging in der 10. Minute durch Danilo John mit 0:1 in Führung. Nur zwei Minuten später erhöhte Pascal Breier in der 12. Minute auf 0:2. Der SV Siedenbollentin bewies jedoch eine unglaubliche Moral und schlug in der 13. Minute durch Peterson Appiah mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 zurück. Die Freude währte nur kurz, da erneut Pascal Breier in der 18. Minute das 1:3 markierte. Kurz vor dem Pausenpfiff verkürzte Jakub Jan Klimko in der 39. Minute auf 2:3. In der zweiten Halbzeit drehten die Hausherren die Partie endgültig: Daniel Eidtner erzielte in der 69. Minute den Ausgleich zum 3:3 und sorgte in der 90. Minute mit dem Treffer zum 4:3-Endstand für großen Jubel.
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Im Verfolgerduell lieferten sich die SG Union 1919 Klosterfelde und die TSG Neustrelitz einen leidenschaftlichen Schlagabtausch. Die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern starteten furios, als Luca Müller bereits in der 2. Minute das 0:1 erzielte. Die Unioner zeigten sich jedoch unbeeindruckt und kämpften sich zurück in die Partie. In der 28. Minute belohnte Anton Kanther die Bemühungen der Hausherren mit dem Treffer zum 1:1-Ausgleich. Trotz intensiver Bemühungen beider Seiten in der verbleibenden Spielzeit blieb es am Ende bei der Punkteteilung.
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Was sich vor 876 Zuschauern abspielte, wird wohl als eines der denkwürdigsten Spiele der Saison in die Geschichte eingehen. Der SV Lichtenberg 47 empfing den Berliner AK und schien den Sieg sowie die Tabellenführung bereits sicher in den Händen zu halten. Die Torfolge eröffnete Hannes Graf in der 32. Minute mit dem 1:0, doch Tjalf Geue glich in der 37. Minute zum 1:1 aus. Noch vor der Pause brachte erneut Hannes Graf die Hausherren in der 43. Minute mit 2:1 in Front.
Nach dem Seitenwechsel schien die Vorentscheidung gefallen, als Kevin Owczarek in der 51. Minute per Foulelfmeter auf 3:1 erhöhte und Markus Goerlitz in der 60. Minute sogar das 4:1 markierte. Doch der Berliner AK bewies eine hochemotionale Moral und kämpfte sich zurück. Yasin Abdul-Hamid verkürzte in der 75. Minute auf 4:2, bevor Tjalf Geue in der 81. Minute mit dem 4:3 den absoluten Nervenkrieg einläutete. In der 89. Minute versetzte Oskar Wardau das Stadion schließlich in Schockstarre, als er den Treffer zum 4:4-Endstand erzielte.
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Im Stadion am Vogelgesang erlebten die Fans eine packende Begegnung, in der der FSV Optik Rathenow wichtige Punkte sammelte. Die Gäste vom TuS Makkabi Berlin gingen zunächst durch Kevin Coleman in der 24. Minute mit 0:1 in Führung, doch Luka Zdep antwortete prompt in der 27. Minute mit dem 1:1. Erneut war es Kevin Coleman, der Makkabi in der 34. Minute mit 1:2 nach vorne brachte.
Die zweite Halbzeit gehörte dann jedoch den leidenschaftlich aufspielenden Rathenowern. Ali Ihsan Keles markierte in der 50. Minute den 2:2-Ausgleich. In der Schlussphase wurde Luka Zdep zum alles überragenden Akteur: Zunächst verwandelte er in der 69. Minute einen Foulelfmeter zum 3:2, ehe er in der Nachspielzeit (90.+4) mit seinem dritten Treffer zum 4:2-Endstand den Heimsieg perfekt machte.
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Für SV Tasmania Berlin ist die Ausgangslage klar und zugleich heikel. Nach dem 0:2 in Neustrelitz ist der Vorsprung an der Spitze auf einen einzigen Punkt geschmolzen. Der Tabellenführer steht bei 58 Zählern und darf sich keinen weiteren Fehltritt leisten, wenn er den Titel in der eigenen Hand behalten will. Die Niederlage zuletzt hat gezeigt, dass der Druck real ist.
SV Sparta Lichtenberg verlor 1:2 in Wismar und bleibt mit 36 Punkten im unruhigen Mittelfeld. Die Gastgeber sind nicht frei von Sorgen, aber gerade deshalb unangenehm. Sie brauchen selbst noch Resultate, um nicht in eine ungemütliche Schlussphase zu geraten. Für Tasmania ist dieses Derby im weiteren Berliner Umfeld ein Spiel voller Pflicht, für Sparta eine Chance, dem Spitzenreiter den Abend zu verderben. Genau das macht die Partie so brisant.
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BSV Eintracht Mahlsdorf musste beim 1:3 bei Makkabi Berlin einen Dämpfer hinnehmen und hat mit 43 Punkten etwas den Anschluss an die ganz oberen Ränge verloren. Ganz wertlos ist die Saison aber keineswegs, und gerade vor eigenem Publikum wird die Mannschaft auf eine klare Reaktion drängen. Gegen einen bereits abgestiegenen Gegner liegt die Favoritenrolle deutlich auf ihrer Seite.
FC Viktoria 1889 Berlin ist nach dem 2:5 gegen Siedenbollentin endgültig im freien Fall der Tabelle angekommen. Der Abstieg steht fest, die Defensive wirkt schwer erschüttert, und doch bleiben auch solche Spiele emotional. Für die Gäste geht es nur noch darum, Haltung zu zeigen und sich nicht völlig auseinanderziehen zu lassen. Mahlsdorf hingegen braucht einen Sieg, um die ordentliche Saison mit Nachdruck zu stabilisieren.
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F.C. Hansa Rostock II hat mit dem 1:0 in Schwerin einen nüchternen, aber wertvollen Sieg eingefahren und sich bei 48 Punkten im oberen Feld festgesetzt. Die Mannschaft ist Fünfter und kann mit einem weiteren Erfolg die starke Saison weiter veredeln. Gerade zuhause wird der Anspruch sein, die nächste Etappe sauber zu nehmen und den Abstand nach hinten zu wahren.
Tennis Borussia Berlin kam zuletzt gegen Rathenow nicht über ein 1:1 hinaus und bleibt mit 30 Punkten in einer Lage, die noch immer unangenehm ist. Ein Auswärtspunkt in Rostock hätte daher hohen Wert. Doch Hansa II wirkt gefestigter, strukturierter und in dieser Phase konsequenter. Für TeBe wird es darum gehen, dem Spiel Widerstand zu geben und den Favoriten zu zermürben. Für die Gastgeber ist es eine Prüfung auf Geduld und Reife.
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S.D. Croatia Berlin ist bereits abgestiegen, und das späte 0:1 beim Berliner AK hat den bitteren Saisonverlauf noch einmal verdichtet. Mit 19 Punkten bleibt nur noch die Möglichkeit, sich in den letzten Wochen anständig zu verabschieden. Gerade solche Heimspiele bekommen dann oft eine besondere emotionale Schwere, weil es sportlich um wenig, für das Selbstbild aber noch um einiges geht.
SG Dynamo Schwerin verlor 0:1 gegen Hansa Rostock II und steht mit 28 Punkten weiterhin unter Druck. Die Gäste können sich noch nicht sicher fühlen und brauchen deshalb dringend Punkte. Das macht dieses Spiel gefährlich: Schwerin muss liefern, Croatia kann frei und trotzig auftreten. Gerade in solchen Konstellationen entstehen oft zähe, nervöse Abende. Für die Gäste zählt fast nur das Ergebnis.
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