Leonbergs Fußball-Abteilungsleiter Ralf Dorner (rechts) verpflichtete Askin Ergül als Trainer für die neue Saison. Foto: Alex Huber
Leonbergs Fußball-Abteilungsleiter Ralf Dorner (rechts) verpflichtete Askin Ergül als Trainer für die neue Saison. Foto: Alex Huber

Askin Ergül übernimmt beim SV Leonberg

Der SV bestimmt die Nachfolge für Trainer André Schille. Askin Ergül kommt zur neuen Saison vom SC Katzdorf II.

Der SV Leonberg hat die Nachfolge für den scheidenden Trainer André Schille geklärt: Zur neuen Saison wechselt Askin Ergül als Coach zum aktuellen Tabellenneunten der Kreisklasse Süd Cham/Schwandorf. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung“, erklärt der 49-Jährige.

Derzeit trainiert Ergül noch die zweite Mannschaft des SC Katzdorf, die er in der Saison 2017/18 übernommen hatte. Mit der Bezirksliga-Reserve könnte er – insofern die aktuelle Spielzeit trotz der Corona-Pandemie weiter ausgetragen wird – noch den Aufstieg in die Kreisklasse realisieren. Derzeit steht Ergüls Team mit 42 Punkten auf dem dritten Platz des Tableaus, mit fünf Zählern und einem Spiel weniger als das Spitzenduo Maxhütte-Haidhof und Erzhäuser-Windmais.

Bevor Ergül nach Katzdorf wechselte, trainierte er zunächst den FC Maxhütte-Haidhof, später feierte er mit der FT Eintracht Schwandorf und dem TSV Dieterskirchen jeweils den Aufstieg aus der A-Klasse in die Kreisklasse. Während seiner aktiven Zeit spielte Ergül unter anderem für den ASV Burglengenfeld, den FC Maxhütte-Haidhof, den TB/ASV Regenstauf und den FC Schwandorf in der Bezirks- und in der Bezirksoberliga. Beim FC Schwandorf absolvierte der gebürtige Burglengenfelder auch einen Großteil seiner fußballerischen Ausbildung. In der A-Jugend lief er für den FC in der Bayernliga auf.

Schnelle Einigung mit Ergül

Nun übernimmt Ergül mit dem SV Leonberg den derzeitigen Tabellenneunten der Kreisklasse Süd. Der SV hat nach seinen bisher ausgetragenen 19 Partien 24 Punkte auf dem Konto. Der erste Kontakt zwischen dem Verein und dem neuen Coach sei vor etwa fünf Wochen entstanden, wie Abteilungsleiter Dorner erklärt. „Askin ist im Landkreis Schwandorf ja kein Unbekannter.“ Bereits nach den ersten Gesprächen habe sich für Leonbergs Fußball-Abteilung gezeigt, dass Ergül das Anforderungsprofil erfülle. „Wir waren auf Anhieb überzeugt von seiner Spielphilosophie und seinen Trainingsinhalten“, sagt Dorner.

Leonberg plant mit Ergül eine langfristige Zusammenarbeit, wie die Abteilungsleitung erklärt. Außerdem sollen in den nächsten Wochen noch Gespräche mit jungen Spielern geführt werden, um den Kader für die neue Saison weiter zu verstärken. Einige Neuzugänge stünden auch schon fest.

Ergül selbst erwartet beim SV Leonberg eine „spannende Zeit“, wie er sagt. „Vor allem wegen der aktuellen Situation rund um die Corona-Pandemie.“ Es bleibe abzuwarten, wie stark oder schwach die einzelnen Mannschaften in der Liga aus dieser Zwangspause zurückkehren.

Erfolgswünsche des Vereins

Für seine bevorstehenden Aufgaben wünschen ihm die Abteilungsleiter Ralf Dorner und Markus Piehler sowie der Vereinsvorsitzende, Matthias Huber, „viel Erfolg und ein glückliches Händchen“ mit seiner neuen Mannschaft. Der gemeinsame Weg des Sportvereins und seinem aktuellen Coach, André Schille, wird zum Ende der aktuellen Spielzeit dagegen enden. Schille übernahm Leonberg in der Winterpause der Saison 2018/19 und landete am Ende auf dem dritten Tabellenplatz. Wie der Brucker selbst erklärte, habe er sich frühzeitig für eine neue Herausforderung entschieden, um dem Verein genügend Zeit bei der Suche nach einem Nachfolger zu geben. „Im Namen der sportlichen Leitung sowie der Vorstandschaft wünsche ich unserem scheidenden Coach André alles Gute und viel Erfolg – sportlich und privat“, so Dorner.

Aufrufe: 31.3.2021, 06:00 Uhr
Alex HuberAutor

Verlinkte Inhalte