2026-05-29T11:52:36.002Z

Allgemeines

SV Kranzberg reicht ein Punkt für Rang zwei – Nandlstadt droht der Abstieg

Kreisliga 2

von Matthias Spanrad · Heute, 15:31 Uhr · 0 Leser
Ein Unentschieden würde den Kranzbergern reichen.
Ein Unentschieden würde den Kranzbergern reichen. – Foto: Stephan Schikowski

Dem SV Kranzberg reicht am Samstag ein Remis gegen den TSV Nandlstadt für die Aufstiegsrelegation zur Bezirksliga. Für die Hallertauer geht es dagegen um den Klassenerhalt – nur ein Sieg kann wohl den direkten Abstieg verhindern.

Natürlich haben sich die Fußballer des SV Kranzberg schon mit der möglichen Aufstiegsrelegation beschäftigt – so viel Optimismus darf sein. Zwei Runden mit jeweils Hin- und Rückspiel sind für den Einzug in die Bezirksliga zu überstehen. Losgehen würde es bereits am kommenden Dienstag gegen den Tabellenzweiten der Kreisliga 1, den SV Denkendorf oder den TSV Hohenwart. Danach würde es noch gegen eine Mannschaft aus dem Kreis Inn/Salzach gehen.

Doch davor wartet auf die SVK-Männer noch eine Aufgabe – und die liest sich auf dem Papier einfacher, als sie es wahrscheinlich ist: Mit dem TSV Nandlstadt gastiert am Samstag (15 Uhr) der Tabellenzwölfte beim Vizemeister in spe. Aber weil die Hallertauer Kicker einen Dreier bitter nötig haben, um den direkten Abstieg zu verhindern, dürfen sich die Fans auf ein kerniges Duell freuen. „Die sind auf einen Sieg angewiesen“, sagt Kranzbergs Spielertrainer Dennis Hammerl. Deswegen werde das keine normale Partie. Und deshalb erwartet er einen TSV, der nicht, anders als bisher gewohnt, hinten Beton anrühren wird. „Die werden auf Sieg spielen“, betont der SVK-Coach.

Für die Kranzberger ist die Ausgangslage natürlich deutlich besser. Die Ampertaler hätten drei Punkte nicht zwingend nötig – doch auf ein Unentschieden zu spielen, geht selten gut. Rechnerisch würde den Blau-Weißen im Fernduell mit dem Tabellendritten FC Finsing (gastiert in Lengdorf) ein Remis reichen, denn den direkten Vergleich haben die Ampertaler gegen die Truppe aus dem Landkreis Erding gewonnen (2:1, 1:0). Aber sicher ist sicher – und deshalb soll ein Erfolg her.

Nicht reichen dürfte ein Remis indes den Nandlstädter Kickern. Denn: Es ist fast davon auszugehen, dass der FC Moosinning II, der Konkurrent um Relegationsplatz zwölf, sein Match gegen Schlusslicht Eitting gewinnen wird. Wenn die FCM-Reserve einen Zähler holen und der TSV verlieren würde, wären beide Mannschaften punktgleich. Dann spräche der direkte Vergleich (0:2, 1:3) gegen die Hallertauer.

Daher sollten die Nandlstädter siegen, um den direkten Abstieg abzuwenden. „Wir verlassen uns nicht auf Eitting“, sagt Spartenchef Sebastian Löffler. Dass es gegen Kranzberg geht, macht es nicht einfacher. „Das wird schwierig“, betont Löffler, schiebt aber gleich nach: „Wir müssen liefern. Sonst ist es vorbei.“