Durchschnaufen, Schluck aus der Pulle, dann geht`s weiter: Der RSV Ittling hat die erste Hürde zur Rückkehr in die Kreisklasse genommen. F: Siering
Durchschnaufen, Schluck aus der Pulle, dann geht`s weiter: Der RSV Ittling hat die erste Hürde zur Rückkehr in die Kreisklasse genommen. F: Siering

Links bringt's: Ittling knackt Konzell über außen

Relegation zur Kreisklasse: RSV setzt sich mit 3:1 durch, muss sich aber in der zweiten Runde steigern

Der RSV Ittling hat das "Finale" gebucht, steht in der zweiten Runde der Relegation zur Kreisklasse und kann damit den Abstieg vom letzten Jahr schnell vergessen lassen. Dank einer überlegen geführten ersten Hälfte setzten sich die Straubinger Vorstädter vor 650 Zuschauern letzten Endes verdient mit 3:1 durch. Der RSV trifft damit auf den Sieger der Partie Plattlinger Kickers vs. SG Bogen / Oberalteich. Der SV Konzell bleibt A-Klassist.

Trotz des Dauerregens der letzten Tage war der Platz in Ascha gut zu bespielen. Natürlich war der Untergrund seifig, und damit kam im ersten Abschnitt der RSV deutlich besser zurecht. Immer wieder initiierten die Ittlinger Angriffe über die linke Seite, dort hatten die Grün-Weißen richtigerweise die Schwachstelle der Konzeller offen gelegt. Nach einigen gescheiterten Hereingaben passte die Flanke von Nico Opitz in der 17. Minute von der linken Seite perfekt, am langen Pfosten stand Maxi Seethaler parat und nickte zum 0:1 ein. In der 28. Minute brachte der SVK die Kugel hinten nicht weg, Opitz sagte danke, umkurvte die halbe Hintermannschaft und vollendete aus zwölf Metern halbhoch zum 0:2. Ittling hatte alle im Griff, doch 180 Sekunden später warf sich der RSV selbst einen Knüppel zwischen die Beine. Sorglos wollte Keeper Stephan Pratsch von hinten rausspielen, leistete sich dabei aber einen folgenschweren Fauxpas, indem er die Kugel direkt in die Füße von Konzells Michal Kubice spielte. Der fackelte geistesgegenwärtig nicht lange und chipte das Spielgerät aus etwa 40 Metern zum 1:2 in den verwaisten Kasten (31.). Neuer Mut für die Bayerwädler, doch Ittling sorgte schnell wieder für klare Verhältnisse. Wieder ging`s zum x-ten Mal über die linke Seite, Andreas Hermann legte flach mustergültig an den langen Pfosten, wo Maxi Seethaler die Kugel zum 1:3 unter die Latte drückte (38.). Die Führung für den RSV zur Pause ging vollauf in Ordnung. Nach dem Seitenwechsel stellte Konzell in der Defensive auf Dreierkette um. Ittling hatte dadurch noch mehr Platz, aber die Elf von Coach Daniel Artmeier spielte die sich bietenden Konterchancen unsauber aus und baute mit zunehmender Spielzeit immer mehr ab. Konzell fehlte es aber unterm Strich an der Durchschlagskraft, um noch einmal ranzukommen. So blieb`s beim 1:3. War den Konzeller Fans aber schnuppe, sie feierten ihr Team nach Abpfiff. Die Ittlinger hingegen nahmen den Erfolg eher nüchtern zur Kenntnis.
Aufrufe: 022.5.2019, 20:23 Uhr
Mathias WillmerdingerAutor

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