Als Trainer ein engagierter Antreiber: Alexander Becker.
Als Trainer ein engagierter Antreiber: Alexander Becker. – Foto: Sebastian J. Schwarz

„Fokussieren uns auf Gegner, die wir schlagen können“

Alexander Becker, Trainer des B-II-Ligisten SV Klausen.

Ihre Mannschaft feierte beim 4:1 gegen Lok Wengerohr-Belingen nach fünf Niederlagen in Folge endlich den ersten Saisonsieg – und das nach einem erneuten Rückstand. Was hat den Ausschlag für den Erfolg gegeben?

BECKER Wir haben nach dem frühen 0:1 in der siebten Minute weiter nach vorn gespielt und in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit durch einen Linksschuss von Jakub Zander ins lange Eck das 1:1 gemacht. In der zweiten Hälfte haben wir etwas umgestellt: Stürmer Marvin Bouillon ist reingekommen, und Leon Siegemund ist zusätzlich in die Spitze gerückt. Dann ist die Post abgegangen, und wir haben nach dem 2:1 durch Max Becker hintenraus zwei Tore durch Siegemund und Routinier Andreas Niesen nachlegen können. Obwohl wir personell aus dem letzten Loch pfiffen, haben die Jungs alles gegeben und sich für ihr hohes Engagement belohnt.

Warum kassierte Ihr Team zuvor fünf Pleiten in Folge?

BECKER Wir hatten mit Dörbach, Dreis, Altrich und dem SV Wittlich super starke Gegner, zumal wir mit vielen Verletzten gestartet sind. Im Pokal gegen Landscheid waren wir komplett, was man auch am 3:1-Erfolg sehen konnte. Dann fing die Misere an. Gegen Dreis beim 0:2 war es schon nicht so schlecht, wir hatten aber immer noch zu viele individuelle Fehler. Da wackelt das Pflänzchen noch, was wir gerade hochziehen wollen. Wir fokussieren uns auf die Gegner, die wir schlagen können.

Ihre Mannschaft gastiert am Sonntag beim neuen Tabellenführer SG Vulkaneifel. Wie gehen Sie das Spiel an, und wie gestaltet sich die personelle Situation?

BECKER Da steht uns der nächste Kracher ins Haus. Wir haben aber durch den ersten Sieg Selbstvertrauen getankt, und versuchen, einen Punkt mitzunehmen. Personell sieht es etwas besser aus, da Pascal Mathei aus dem Urlaub zurück ist und auch Kevin Klein seine muskulären Probleme auskuriert hat. Alexander Christ, der in Maastricht studiert, steht uns diesmal zur Verfügung. Andy Niesen schleppt sich seit Wochen mit einer Zerrung herum und ist noch nicht hundertprozentig fit. Ob er spielen kann, entscheidet sich kurzfristig.

Interview: Lutz Schinköth

Aufrufe: 023.9.2021, 21:37 Uhr
Lutz SchinköthAutor

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