Marco Lippl (li.) und Julian Edenhofer haben nur kurzzeitig das Trikot des SV Kirchberg i. W. übergestreift
Marco Lippl (li.) und Julian Edenhofer haben nur kurzzeitig das Trikot des SV Kirchberg i. W. übergestreift – Foto: Thomas Stangl

Sinneswandel: Lippl und Edenhofer revidieren Kirchberg-Wechsel

Die beiden vermeintlichen Neuzugänge des Kreisliga-Aufsteigers kehren nach nur ein paar Wochen zurück zum SV Habischried

Mit großen Hoffnungen verbunden verpflichtete der Kreisliga-Rückkehrer SV Kirchberg i. W. bereits vor einiger Zeit Keeper Marco Lippl (23) und Offensiv-Allrounder Julian Edenhofer (19) vom Kreisklassisten SV Habischried. Die beiden Neuen sollten mithelfen, dass sich der frühere Bezirksligist in der Kreisliga etablieren kann. Doch daraus wird nichts: Nach nur ein paar Wochen kehrt das junge Duo zum SV Habischried zurück.

Bei den ersten beiden Kirchberger Tests gegen Untermitterdorf und in Langdorf waren Lippl und Edenhofer - dessen älterer Bruder Dennis von der SpVgg Ruhmannsfelden zum Bayernligisten ASV Cham gewechselt ist - noch im Einsatz, anschließend äußerten beide Akteure ihren Rückkehr-Wunsch nach Habischried. "Marco und Julian sind auf uns zugekommen und haben uns mitgeteilt, dass sie sich in Kirchberg nicht richtig wohl fühlen und deshalb gerne wieder für Habischried spielen würden. Diesen Wunsch haben wir ihnen natürlich erfüllt, da uns beide sportlich weiterhelfen und bereits viele Jahre für unseren Verein aktiv waren. Ein großer Dank gilt den Verantwortlichen des SV Kirchberg im Wald, die ihre Zustimmung für den Rückwechsel gaben. Somit mussten wir keine Amateur-Verträge machen und konnten beide Spieler auf unkompliziertem Weg zurückholen", berichtet Habischrieds Spielertrainer Florian Ebner, der sich mit Routinier Andreas Seidl (33) vom Ligakonkurrenten SG Teisnach / Gotteszell über einen weiteren Neuzugang freuen kann.



Eine Stammplatz-Garantie stellt der 32-jährige Übungsleiter den beiden Kirchberg-Rückkehrern allerdings nicht aus: "Marco und Julian müssen sich - wieder jeder andere Spieler auch - dem Konkurrenzkampf stellen." Ein konkretes Saisonziel lässt sich der Habischrieder Chefanweiser nicht entlocken: "Nach der langen Pause geht es primär darum, die Freude am Fußball wieder zu finden. Auf unserem Niveau gibt es nicht viele Spieler, die sich in der Lockdown-Zeit richtig fit gehalten haben. Daher geht es wieder komplett bei Null los." In der Kreisklasse Regen, in der ausschließlich Teams aus dem gleichnamigen Landkreis vertreten sind, fühlen sich Wartner, Kollmer & Co. äußerst wohl. "Für unseren kleinen Verein ist das die perfekte Klasse. Wir haben viele Derbys und die sind bekanntlich das Salz in der Suppe", sagt Florian Ebner.

Aufrufe: 07.7.2021, 05:50 Uhr
Thomas SeidlAutor

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