Daniel Balkow (v.l.n.r., 1. Geschäftsführer), Giulio Schwarz, Dirk Zander und Uwe Stark (1. Vorsitzender) bei der Vorstellung des neuen Trainergespanns.
Daniel Balkow (v.l.n.r., 1. Geschäftsführer), Giulio Schwarz, Dirk Zander und Uwe Stark (1. Vorsitzender) bei der Vorstellung des neuen Trainergespanns. – Foto: Nick Förster

Giulio Schwarz und Dirk Zander sind neues Trainerteam in Kirchherten

Die Spielvereinigung Kirch-Grottenherten präsentiert ihr neues Trainerteam.

Rund eine Woche nach der offiziellen Wahl setzt der neue Vorstand der Spielvereinigung Kirch-Grottenherten um den 1. Vorsitzenden Uwe Stark ein erstes Ausrufezeichen: Zur neuen Saison bilden Giulio Schwarz und Dirk Zander das Trainergespann. Schwarz, aktuell auf Platz 3 der Torschützenliste der Kreisliga B, kommt vom Ligakonkurrenten SV Rheidt und bekommt in Kirchherten die Rolle als Spielertrainer.

„Als er signalisiert hat, dass für ihn die Zeit als reiner Spieler vorbeigeht und er auch eine neue Herausforderung suchen würde, war für mich klar, dass ich ihn anspreche“, so Uwe Stark zur Verpflichtung des Top-Torjägers. Mit seinen Ideen und seinem fußballerischen Können werde er die Mannschaft voranbringen können. „In erster Linie ist es so, dass das hier ein Neuaufbau sein soll wegen der vielen Abgänge. Da muss man schauen, wo die Reise hingeht. Klar sind wir ambitioniert und wollen auch attraktiven Fußball spielen und uns frühzeitig in der Klasse halten“, so Schwarz zu seinen Zielen für die kommende Saison. Wichtig war für den 30-Jährigen auch ein zweiter Mann an seiner Seite. Und so nimmt auf der Trainerbank Dirk Zander Platz – während Schwarz die Kommandos auf dem Platz gibt.

Gleichberechtigtes Team

Zander ist bei der Spielvereinigung kein Unbekannter und kehrt nach drei Jahren als Trainer bei Kaster und einer Auszeit nach Kirchherten zurück. Uwe Stark war nicht nur sein Mitspieler, sondern auch schon sein Trainer in Kirchherten und beschreibt ihn als „absolut verlässlichen Typ und super Kumpel.“ Stark habe von allen Seiten nur Gutes gehört und den Kollegen aus früheren Tagen noch ein bisschen verfolgt. „Jeder kennt ihn hier in Kirchherten und er passt wirklich wie die Faust aufs Auge.“ Zander selbst beschreibt sich als ehrgeizigen Menschen, der viel Arbeit in die Sache stecke und seine Spieler auch sehr gut motivieren könne. Von der Anfrage aus Kirchherten war der 45-Jährige sehr geehrt: „Das hat mich letztendlich auch dazu bewogen, wieder ins Trainergeschäft einzusteigen. Das Feuer ist wieder entfacht nach der Pause.“

Beide sind laut Stark gleichberechtigte Trainer: „Wir haben das auch so mit beiden kommuniziert, dass es keinen Co-Trainer gibt. Beim Giulio ist es so, dass er aufgrund seines Alters eben auch noch spielen kann, was der Mannschaft sicherlich guttun wird. Weil, man weiß, er ist einfach ein Torjäger, der immer seine 20, 25 Tore macht.“

Mehr zum Wechsel der beiden und zur Zukunft von Kirchherten lesen Sie heute Abend in einem Interview mit Uwe Stark.

Aufrufe: 021.5.2022, 12:35 Uhr
Nick FörsterAutor