SpVgg Kammerberg: Robert Villand beim 1:1 in Jetzendorf.
SpVgg Kammerberg: Robert Villand beim 1:1 in Jetzendorf. – Foto: hab

Kammerberg: Keller-Duell gegen Kasing - SpVgg will Rechnung aus dem Hinspiel begleichen

Kasing wäre mit einer Niederlage offiziell abgestiegen

Kammerberg trifft auf den SV Kasing. Die Kammerberger brauchen die Punkte um den Abstand auf die Relegationsplätze wieder zu erhöhen. Kasing steht vor dem Abstieg.

Sonntag, 15.30 Uhr: Die SpVgg Kammerberg hat beim SV Kasing etwas gutzumachen. Die 2:4-Niederlage im Hinspiel war eine der schwächsten Leistungen in dieser Saison. „Ich bin sehr enttäuscht“, hatte SpVgg-Spielertrainer Matthias Koston damals gesagt, nachdem seine Mannschaft ihr Potenzial nicht ansatzweise hatte abrufen können. Im Rückspiel geht es aber um mehr als offene Rechnungen. Die Kammerberger brauchen Punkte, um nicht doch noch einmal um den Ligaverbleib zittern zu müssen. Und Kasing sollte gewinnen, um die Minimalchance auf den Klassenerhalt zu wahren.

SV Kasing
0:2
Kammerberg

Der SV Kasing liegt drei Spieltage vor Saisonende sieben Punkte hinter dem SVA Palzing, der den Abstiegsrelegationsplatz zwölf belegt. Das heißt: Kasing braucht mindestens sieben Punkte und ist dann immer noch angewiesen auf die Ergebnisse der Palzinger. „Kasing spielt um seine letzte Chance. Für uns ist das Duell eine Riesenchance, die nötigen Punkte zu holen, damit wir ganz sicher raus sind“, sagt Koston, denn sein Team ist noch nicht endgültig gerettet. Von den drei oberbayerischen Bezirksligen Nord, Ost, und Süd muss der punktschlechteste Tabellenelfte ebenfalls in die Abstiegsrelegation.

SpVgg muss die Hausaufgaben frühzeitig erledigen

Kammerberg hat bisher fünf Punkte mehr als der SV Reichertsheim (Ost) und sechs mehr als der SC Unterpfaffenhofen (Süd) geholt, allerdings auch mehr Partien absolviert. Um nicht am letzten Spieltag, an dem die Kammerberger spielfrei sind, zittern zu müssen, wollen die Kammerberger ihre Hausaufgaben erledigen. „Wir werden gegen Kasing alles reinhauen müssen“, so Koston. Im Hinspiel ist dies seiner Mannschaft nicht gelungen. „Da haben wir gesehen, was passiert, wenn die Einstellung nicht stimmt“, erinnert sichKoston an die 2:4-Niederlage. Die robusten Kasinger gewannen mehr Zweikämpfe, während Kammerberg unsauber spielte und sich unnötige Ballverluste erlaubte. „Gegnerische Standards sollten wir auch vermeiden, die tritt ihr Spielertrainer sehr gut“, sagt Koston über seinen Gegenüber Fabian Reichenberger.

Verstecken muss sich die Spielvereinigung dennoch nicht. Sie holte nicht ohne Grund fast doppelt so viele Punkte im bisherigen Saisonverlauf. Und mit Robert Villand kehrt ein wichtiger Spieler in den Kader zurück. „Robert gibt uns Stabilität“, so Koston. Und Stabilität kann gegen die robusten Kasinger nicht schaden. (Moritz Stalter)

Aufrufe: 06.5.2022, 18:23 Uhr
Moritz StalterAutor