
Der SV Jülich dominiert die Kreisliga B1 Düren. Teammanager Stephan Wolter zieht Bilanz und blickt selbstbewusst nach vorn.
Der SV Jülich gibt in der Kreisliga B1 Düren derzeit das Tempo vor. Nach 13 absolvierten Spielen steht die Mannschaft mit 32 Punkten an der Tabellenspitze. Nur eine Niederlage musste Jülich bislang hinnehmen, zudem stellt das Team mit lediglich zwölf Gegentoren die beste Defensive der Liga.
Die Winterpause endete Anfang Januar. „Wir haben bis zum 03.01.26 Pause gemacht. Dann ging es los mit der Hallenstadtmeisterschaft in Birkesdorf“, erklärte Teammanager Stephan Wolter. Dort startete der SV Jülich in die Vorbereitung und sicherte sich bei der Dürener Hallenstadtmeisterschaft den dritten Platz. Eine Woche später folgte der 31. Sparkassen-Hallencup Düren. Nach Platz eins am Samstag qualifizierte sich Jülich für die Endrunde am Sonntag und belegte dort Rang zwei. „Ende Januar haben wir noch ein Freundschaftsspiel gegen Freialdenhoven um Trainer Dirk Lehmann, zu dem wir einen guten Draht pflegen. Weitere Spiele sind in Planung, Gegner stehen noch nicht fest“, so Wolter.
Mit dem bisherigen Saisonverlauf zeigt sich der Teammanager sehr zufrieden, sieht aber auch klare Kritikpunkte. „Eine Mega-Hinrunde gespielt, aber das Problem ist immer noch die Disziplinlosigkeit. In Ederen hat es angefangen mit den roten Karten. Sie zog sich durch die Hinrunde, und trotzdem konnte man uns nicht aufhalten“, bilanziert Wolter.
Ein entscheidender Faktor für den Erfolg ist aus seiner Sicht die personelle Entscheidung auf der Torhüterposition. „Ich habe mit Safa Dikenli einen Torwart installiert, der super funktioniert. Dass es so funktioniert, war uns nicht direkt klar, aber er hat sich direkt richtig in die Mannschaft integriert und der Abwehr Halt gegeben“, erklärt Wolter.
Ein Spiel der Hinrunde sticht besonders hervor. „Das Spiel in Rödingen war ein positives Zeichen, das wir gesetzt haben. Ein 5:0 in 45-minütiger Unterzahl gegen den damaligen Spitzenreiter“, erinnert sich der Teammanager.
Trotz der sportlichen Erfolge gab es auch interne Herausforderungen. „Durch die Erfolge gab es natürlich auch Unruhe und Rufe nach mehr Spielzeit der Ersatzspieler. Leider kann man nicht immer allen Spielern Spielzeit geben. Ich meine, es gab auch Ausnahmen“, so Wolter.
Für die Rückrunde bleibt der Blick nach vorne gerichtet. „Ich denke, dass wir den Weg weiterführen werden. Ob es am Ende der Aufstieg sein wird, werden wir sehen“, hält sich der Teammanager noch zurück.
Zur Winterpause wird sich der Kader verändern. Abgänge sind Mehdi Abbadi (nach Niederzier) sowie Mirnes Kajic (Ziel unbekannt, Sperre bis Oktober 2026). Neu hinzukommt Saad Gouda vom OC Gafi aus Marokko. Weitere Transfers sind laut Wolter geplant.
Eine klare Prognose gibt der Teammanager dennoch ab. „Meister werden wir“, sagt Wolter selbstbewusst. Im Tabellenkeller rechnet er mit einem harten Kampf: „Um den Abstieg wird Linnich spielen, da es da jetzt mehrere Abgänge gibt. Ich denke auch Schleiden und Jackerath werden es schwer haben.“
