Sebastian Kienberger verlässt den SV Irlbach nach drei Jahren
Sebastian Kienberger verlässt den SV Irlbach nach drei Jahren – Foto: Stefan Ritzinger

Irlbach: Kienberger geht am Saisonende - Lehner wird Nachfolger

Beim Kreisklassisten gibt es bald einen Wechsel auf der Kommandobrücke: Der langjährige SV-Nachwuchstrainer übernimmt das Coaching

Beim Kreisklassisten SV Irlbach gibt es im Sommer einen Wechsel auf der Trainerposition: Sebastian Kienberger (34) wird nach drei erfolgreichen Jahren durch Martin Lehner (54) ersetzt und das Arbeitsverhältnis im beiderseitigen Einverständnis beendet.

Kienberger kann auf eine erfolgreiche Zeit beim SV Irlbach zurückblicken, die mit der Vizemeisterschaft in der abgebrochenen Corona-Spielzeit eine herausragende Platzierung hatte. Als unbeschriebenes Blatt wechselte der 34-Jährige vor knapp drei Jahren vom SC Kirchroth als Spielertrainer zum SVI. "Durch modernen Trainingsmethoden und einer offensiven Spielidee konnte sich Sebastian schnell einen guten Namen machen. Er schaffte es, zahlreiche Neuzugänge zu integrieren und die Mannschaft trotz widriger Umstände wie der Corona-Pandemie und dem Umbau des Sportheims, weswegen wir ein komplettes Halbjahr ohne Heimspielstätte waren - auf einen hervorragenden zweiten Platz zu führen. Vergangenen Sommer stand ein großer Umbruch bei uns an, da viele Leistungsträger die Schuhe an den Nagel hängten und durch junge, talentierte Spieler ersetzt werden mussten. Auch wenn es nicht mehr ganz so gut wie in der Saison gelaufen ist, sind wir mit der Arbeit unseres Trainers nach wie vor zufrieden und möchten uns dafür bedanken. Wir wünschen ihm schon jetzt nur das Beste für seine private und sportliche Zukunft", heißt es in der Mitteilung des Vereins.


Martin Lehner coacht den SV Irlbach kommende Saison
Martin Lehner coacht den SV Irlbach kommende Saison – Foto: Stefan Kastl

"Wir haben eine vertrauensvollen Basis und ich konnte mich immer auf die ständige Rückendeckung durch die sportliche Leitung verlassen. Das hat mir die Arbeit mit der Mannschaft und im Verein erheblich erleichtert. Nach einer durchwachsenen Sommer-Vorbereitung wurde mir schnell bewusst, dass es schwierig wird, an den Erfolg der vorherigen Saison anzuknüpfen. Dass uns langjährigen Leistungsträger und Führungsspieler weggebrochen sind, konnte von unseren Perspektivspieler nur bedingt kompensiert werden. Dass auch unsere Neuzugänge eine gewisse Eingewöhnungszeit gebraucht haben, um die Abläufe im Verein kennenzulernen, war ebenfalls abzusehen. Trotzdem konnte die Mannschaft um Kapitän Niemeier bisher einen soliden Mittelfeldplatz erspielen, welchen wir mit der nötigen Konstanz festigen wollen, um so schnell wie möglich den Klassenerhalt perfekt zu machen", sagt Sebastian Kienberger.


In der kommenden Spielzeit wird mit Martin Lehner, der derzeit noch die Bezirksliga-Reserve des SC Kirchroth betreut, ein alter Bekannter, der schon zahlreiche Jugendmannschaften beim SVI und zudem den Nachbarklub FC Straßkirchen trainiert hat, die Kienberger-Nachfolge antreten. Der ehemalige Bezirksligaspieler kennt also die DNA des Vereins bestens und übernimmt von seinem Vorgänger eine intakte Mannschaft, auf deren Entwicklung die Verantwortlichen gespannt sind.

Aufrufe: 06.4.2022, 08:40 Uhr
Thomas SeidlAutor