SV Aue Liebenau: Endstation Inter Komata

Auf das 6:1 in der Liga folgte für Ligaprimus Inter Komata nun ein klarer 3:0-Heimsieg über den SV Aue Liebenau, der den blau-weißen den Einzug ins Viertelfinale bringt. Dabei hielt der Gast im Pokalfight allerdings lange gut mit...

Liebenau erneut chancenlos

Und das, obwohl der SV Aue eigentlich gut in die Partie fand. Man nahm sich viel vor und setzte den Spitzenreiter bereits früh unter Druck, presste aggressiv und versuchte, die Laufwege so gut es ging zuzustellen. Das zeigte auch Wirkung, denn in den ersten Minuten kam die Heimelf kaum gefährlich vors Gästetor - lediglich beim Abseitstor von Elezoski (14) schlief die Aue-Defensive, als sich Derwisch (10) und Ersterer durch den Liebenauer Strafraum kombinieren konnten - nur eben einmal zu viel (9'). Weitere Chancen verbuchten die Nienburger nur durch Aljashaam (20), der mehrere Kopfbälle nicht im Kasten unterbringen konnte. Zum Verhängnis wurde dem Gast aus dem Südkreis erst ein Foul: Sufjan Haso (7) trat zum fälligen Freistoß an und versenkte diesen unhaltbar im linken oberen Eck (17'). In der Folge erspielte sich das Heimteam eine optische Überlegenheit, allerdings blieben weitere Topchancen aus und so kam auch ab und an der Gast mit dem einen oder anderen schönen Spielzug über Buna (22) nach vorne. Aufgeben kam jedenfalls für die Liebenauer nicht in Frage - auch nicht nach dem umstrittenen 2:0 durch Merdal Boran (22) in der 31. Minute: Metin Boran (11) steckte schön auf Merdal durch, welcher locker am Keeper vorbei einschob und die Führung ausbaute - Problem: Vor der Szene kam ein Liebenauer zu Fall - die Pfeife blieb allerdings stumm, auch wenn man durchaus einen Freistoß hätte geben können. So bekam Inter Komata noch einmal Rückenwind für die letzten Minuten. Zuerst scheiterte Metin mit einem Kopfball am stark parierenden Gästekeeper Lübkemann (1)(35'), dann verzog Elezoski frei vor dem Keeper deutlich (37'). Bis auf eine gelbe Karte gegen den SV Aue gibt es bis zur Halbzeit in der Folge nichts mehr zu berichten. Also zusammengefasst: "Ein geiler Freistoß, ein geiler Spielzug, 2:0." (- Alex)

In der Halbzeit wechselte der Gast mit Buna den wohl schnellsten und flinksten Spieler aus, was sich deutlich im Liebenauer Spiel zeigte: Die schnellen Aktionen blieben meist aus und das Spiel wurde langsam auch (von beiden Seiten) ruppiger. Daraus resultierten viele Freistöße und überwiegend unspektakuläres Mittelfeldgeplänkel, ehe Khalaf (13) eingewechselt wurde. Der belebte das Offensivspiel sofort und scheiterte nur Sekunden nach seiner Einwechslung knapp an dem letzten Abwehrbein der Gäste (72'). Die Überlegenheit des Primus wurde immer deutlicher, allerdings gingen auch die Chancen zurück, sodass nur noch wenig offensiv passierte. Dann allerdings zeigten die Gäste erneut ein schwaches Abwehrverhalten und dies nutzte Sufjan aus: Im Sechzehner zog er ab - und Khalaf fälschte die Kugel entscheidend zum 3:0 ab (86'). Direkt im Gegenzug bekam auch der Gast noch eine letzte Chance, doch Karsch (6) schoss rechts am Tor vorbei, ehe es ihm Khalaf auf der Gegenseite links gleichtat (88'). So blieb es also beim verdienten 3:0-Heimsieg über einen mutigen Gast aus Liebenau, der trotzdem nie eine echte Chance auf die Überraschung hatte.

Mit diesem Sieg steht Inter Komata nun im Viertelfinale des Kreispokals - und da Haßbergen gegen Kreuzkrug die Segel streichen musste, ist ebenfalls ein ungeliebter Gegner aus dem Rennen. Beste Voraussetzungen für die Wiederholung des Finaleinzugs...

Aufrufe: 013.1.2019, 00:12 Uhr
InterNienburgAutor

Verlinkte Inhalte