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SV Inning bekommt neuen Trainer: Markus Lachmayr löst Thomas Rummelsberger ab

Soll Spieler fordern

von Kilian Drexl · 28.05.2025, 10:51 Uhr · 0 Leser
Markus Lachmayr übernimmt das Traineramt bei den Fußballern des SV Inning.
Markus Lachmayr übernimmt das Traineramt bei den Fußballern des SV Inning. – Foto: SV Inning

Markus Lachmayr beerbt Thomas Rummelsberger beim SV Inning zur kommenden Saison. Der Klub ist seinem scheidenden Trainer dankbar.

„Wir wollen den nächsten Schritt gehen“, erklärt Innings Fußball-Abteilungsleiter Christian Ritzer die Entscheidung, nicht mit dem bisherigen Trainer Thomas Rummelsberger in die neue Saison zu gehen. Nach dem 2:1-Derbysieg gegen den SC Wörthsee am Sonntag erlebte der Coach einen tränenreichen Abschied. „Ich bin glücklich und froh, mich so verabschieden zu können. Ich hatte eine sehr schöne Zeit in Inning. Das war dann natürlich emotional“, sagte der Übungsleiter.

Rummelsberger sagt, er selbst hätte gerne an der Seitenlinie weitergemacht, könne den Entschluss der Abteilungsleitung aber akzeptieren. „Ich werde mich nicht dagegen sträuben. Manchmal tut ein neuer Schwung gut, ich will ja auch immer das Beste für den Verein.“ Im Sommer 2023 hatte Rummelsberger den Trainerposten am Ammersee übernommen, und das bereits zum zweiten Mal, nachdem er ein Jahr zuvor bereits dort beschäftigt gewesen war. Unmittelbar vor seiner zweiten Amtszeit war der SV Inning aus der Kreisklasse abgestiegen und stand mehr oder weniger am Abgrund.

„Außerdem werden wir wahrscheinlich nie wieder einen Trainer haben, der sich in dieser Form mit dem SV Inning identifiziert.“

Abteilungsleiter Christian Ritzer über Thomas Rummelsberger

„Thomas ist in unserer schwersten Stunde in die Bresche gesprungen und hat sich mit allen Mitteln für den Verein eingesetzt. Dafür sind wir ihm sehr dankbar“, sagt Abteilungsleiter Ritzer. „Außerdem werden wir wahrscheinlich nie wieder einen Trainer haben, der sich in dieser Form mit dem SV Inning identifiziert.“

Rummelsberger hält Inning in der A-Klasse

Das Hauptziel, erst einmal nicht weiter in die B-Klasse abzusteigen, wurde unter Rummelsberger in beiden Jahren relativ sicher erreicht. Dennoch stagnierte die spielerische Entwicklung ein wenig, besonders in der abgelaufenen Spielzeit. „Manche Dinge haben nicht mehr ganz so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben. Was die Zukunftsplanung angeht, gingen die Meinungen einfach auseinander“, erklärt Ritzer und führt weiter aus: „Manchmal ist Thomas einfach ein bisschen zu nett. Die Mannschaft will gefordert werden.“

Das soll ab der kommenden Saison unter einem neuen Mann geschehen. Sein Name: Markus Lachmayr. Die Verbindung zum Übungsleiter besteht schon seit einigen Jahren. Lachmayr war in der Saison 2023/24 Trainer von Innings Nachbarverein FSV Eching und bewahrte diesen vor dem Abstieg aus der A-Klasse. „Eching war damals kurz vor dem Zusperren. Markus hat sie gerettet, ist dann aber ziemlich suboptimal entlassen worden. Danach hat er sich ein Jahr Auszeit gegönnt.“

Auch im Jugendbereich der SG Ammersee, in der Inning und Eching verpartnert sind, war der 42-Jährige schon als Trainer aktiv. Ebenso spielten Ritzer und Lachmayr in der AH-Spielgemeinschaft der beiden Klubs gemeinsam. „Er ist prädestiniert für die Aufgabe, weil er ein guter Trainer ist und den Verein und einige Jugendspieler hier kennt“, meint Ritzer. Er habe sich mit Lachmayr auf eine längerfristige Zusammenarbeit verständigt. „Wir wollen behutsam etwas aufbauen. Was den Fußball angeht, haben wir ähnliche Ideen, deshalb war die ganze Sache in unter zwei Stunden ausgekartelt.“

Fest steht schon, dass Lachmayr mit Leistungsträgern wie Ali Bajrami oder Benjamin Hoti planen kann. Punktuell will sich der Verein verstärken, besonders auf der Torwartposition. Jugendspieler sollen mit viel Geduld herangeführt und „nicht verheizt“ werden, sagt Ritzer. „Wir wollen in ruhige Fahrwasser steuern und uns im oberen Drittel der A-Klasse etablieren.“