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SV Hummetroth: Trizzino sucht neue Spielstätte

Hummetroths Vorsitzende hat Knatsch mit der Gemeinde Höchst +++ „Schäme mich für den Acker“

von Marcel Storch · 26.10.2024, 10:30 Uhr · 0 Leser
Stefano Trizzino ist der starke Mann beim SV Hummetroth
Stefano Trizzino ist der starke Mann beim SV Hummetroth – Foto: Joaquim Ferreira (Archiv)

Hummetroth. Sportlich läuft es beim SV Hummetroth. Platz eins in der Fußball-Verbandsliga – und das als Aufsteiger. Auch mit dem Trainerwechsel (Richard Hasa und Zivojin Juskic mussten überraschend gehen), scheint Vorsitzender Stefano Trizzino ein gutes Händchen bewiesen zu haben. Der neue Trainer Artug Özbakir feierte zum Einstand drei Siege in drei Spielen. Zuletzt gab es einen 2:0-Erfolg gegen Viktoria Griesheim.

Doch es ist trotzdem längst nicht alles eitel Sonnenschein in Hummetroth. Vorsitzender Stefano Trizzino standen zuletzt die Sorgenfalten ins Gesicht geschrieben. Grund: der Zustand des Platzes. „Verbandsliga-Fußball ist hier nicht länger möglich, von Hessenliga-Fußball ganz zu schweigen“, sagt er angesichts des Rasens deutlich. Der Untergrund hat tiefe Löcher und Furchen. „Ich schäme mich für den Acker“, sagt der Vorsitzende des SV Hummetroth.

Schon die Partie gegen den FCA Darmstadt glich einer Wasserschlacht. Die drei verbleibenden Heimspiele in dieser Saison drohen auszufallen, sollte das Wetter schlechter werden.

Hummetroth-Kicker weichen nach Pfungstadt und Michelstadt aus

Stefano Trizzino wünscht sich schon länger einen zweiten Platz für seine Fußballer. Mit der zweiten Mannschaft, Jugendteams und einer Frauenmannschaft sind in den letzten Jahren einige neuen Teams hinzugekommen. Doch dem Mäzen sind die Hände gebunden. Er beklagt, dass die Gemeinde ihn bei der Suche nach einem zusätzlichen Platz nicht unterstütze. „Die Gemeinde versteckt sich hinter Genehmigungen“, sagt der 57-jährige Mäzen. So müssen seine Verbandsligakicker schon seit längerem nach Pfungstadt oder Michelstadt zum Training ausweichen. Die seit dieser Saison eingegliederten Frauen- und Mädchenteams sind in Erbach untergebracht. Und Trizzino denkt nun sogar über einen kompletten Abschied aus Hummetroth nach. „Ich suche nach einer neuen Spielstätte für die Verbandsliga-Mannschaft“, sagt er klar. Denn so könne es nicht weitergehen. Warum er nun auch wegen des Sportgeländes in Hummetroth Knatsch mit der Gemeinde Höchst hat und was der Höchster Bürgermeister dazu sagt, lest ihr auf Echo Online (Plus).