Der FC Weisingen hat seinen Startplatz in der Kreisliga sicher. Ob die im Relegationsspiel unterlegene SG Alerheim auch aufsteigt, hängt von mehreren Faktoren ab.
Der FC Weisingen hat seinen Startplatz in der Kreisliga sicher. Ob die im Relegationsspiel unterlegene SG Alerheim auch aufsteigt, hängt von mehreren Faktoren ab. – Foto: Walter Brugger

Auch in der Kreisliga hängt alles am TV Erkheim

Der Landesliga-Aspirant kann der in der Relegation gescheiterten SG Alerheim doch noch zum Aufstieg verhelfen +++ 27 der 28 Startplätze in den Kreisligen Nord und West sind schon fix vergeben

Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der Landesliga und den beiden Donau-Kreisligen Nord und West? Die Antwortet heißt: Schafft der TV Erkheim den Aufstieg in die Landesliga, kann dies Auswirkungen bis in die Kreisligen haben.

28 Teams sind die Sollzahl, 27 Pläte sind bereits vergeben. Die setzen sich zusammen aus den 20 verbliebenen Kreisligisten der Saison 2021/22 (Türk Gücü Lauingen, FC Lauingen, SpVgg Wiesenbach, TSG Thannhausen, SSV Glött, Grün-Weiß Ichenhausen, TSV Offingen, TSV Balzhausen, SV Mindelzell und SG Reisensburg aus der Gruppe West, TSV Wemding, TSV Hainsfarth, TSV Möttingen, SV Kicklingen, SV Holzkirchen, TSV Oettingen, SV Donaumünster, FSV Reimlingen, SV Holzheim, FSV Marktoffingen aus der Gruppe Nord).

Dazu kommen die fünf Aufsteiger VfR Jettingen II, SpVgg Bachtal, SG Buchdorf/Daiting, SpVgg Riedlingen und FC Weisingen. Plus die beiden Bezirksliga-Absteiger SC Altenmünster und FC Mertingen.

Der 28. Teilnehmer ist der Verlierer des Relegationsspiels zur Bezirksliga, das am Mittwochabend zwischen dem TSV Ziemetshausen und der U23 des FC Gundelfingen in Jettingen ausgetragen wird. Es sei denn, dass sich der TV Erkheim in der Landesliga-Relegation durchsetzt. Da fällt die Entscheidung am Pfingstsonntag. Steigt Erkheim auf, bekommt der Verlierer des Spiels Ziemetshausen/Gundelfingen noch eine weitere Chance.

Während oben noch vieles in der Schwebe ist, herrscht zumindest Klarheit, wer als Nachrücker von einem eventuell frei werdenden Kreisliga-Platz profitieren würde: die SG Alerheim, die im entscheidenden Relegationsspiel dem FC Weisingen mit 3:4 unterlegen war. Kein Wunder also, dass die Rieser zuallerst einmal den Unterallgäuern vom TV Erkheim die Daumen drücken.

Aufrufe: 01.6.2022, 13:26 Uhr
Walter BruggerAutor