Einziger Torschütze im ersten Spiel: Moubarak Abdousamadou.
Einziger Torschütze im ersten Spiel: Moubarak Abdousamadou. – Foto: TV Grafenberg

SV Hilden-Nord hält den Aufstiegstraum lebendig

Im Hinspiel der Relegation unterliegt der B-Ligist zwar dem TV Grafenberg 0:1, Sonntag ist aber das Rückspiel daheim.

TV Grafenberg – SV Hilden-Nord 1:0 (0:0). Der Aufstieg in die Kreisliga A bleibt ein offenes Rennen. Grafenberg nutzte zwar seinen Heimvorteil im ersten Relegationsspiel am Mittwochabend, ist aber längst noch nicht am Ziel. „Es war eine spannende, weitgehend ausgeglichene Partie. Wir hätten sicher ein Unentschieden mitnehmen können, mussten andererseits aber auf der Hut sein, nicht noch einen zweiten Gegentreffer zu kassieren. Insbesondere in der Phase, als wir nach dem Rückstand offensiver agierten“, fasste SV Nord-Coach Isi Zabeli zusammen.

Das Tor des Abends fiel nach 73 Minuten. Im Anschluss an einen Freistoß traf Moubarak Abdousamadou per Kopfball. Für Hildens guten Keeper Szymon Uszycki gab es da nichts zu halten. Abdousamadou, wer sonst? Der 21-jährige Angreifer des TVG zählt mit seinen 35 Toren (und zehn Assists) neben Bastian Adoma (44 Treffer von Hilden 05/06) zu den Top-Torjägern in der abgelaufenen Spielzeit der Kreisliga B, Gruppe 1.

So lagen die Norder zurück, dabei hätten sie eigentlich selbst in Führung gehen müssen, doch Kapitän Avni Zabeli scheiterte mit einem Handelfmeter (68.) an Torhüter Simon Zacharias. Der fischte Mitte der zweiten Halbzeit auch einen Freistoß von Marc Fritsch gerade noch aus dem Torwinkel. Dazu kamen zwei, drei zumindest im Ansatz vielversprechende Möglichkeiten für Benjamin Prah. Gleichwohl hatten auch die Einheimischen gute Offensivaktionen. Eine der besten vereitelte Thomas Paschek gerade noch vor der eigenen Torlinie. Ein 0:2 hätte die Hildener im Rückspiel zweifellos vor eine noch höhere Hürde gestellt.

Entscheidung am Sonntag

So aber ist vor der Partie am Sonntag um 15 Uhr auf dem Sportplatz Furtwängler Straße alles offen. „Die Niederlage war ärgerlich. Aber wir haben noch alle Chancen, können unsere derzeit stärkste Mannschaft aufbieten und hoffen, dass das Matchglück diesmal auf unserer Seite ist“, strahlt Isi Zabeli Zuversicht aus. Die Fakten: Gewinnt der SV Nord mit zwei Toren Differenz, ist der Aufstieg perfekt. Bei Torgleichheit gibt es Verlängerung und, falls erforderlich, ein Elfmeterschießen.

SV Hilden-Nord: Uszycki – Sezek (65. Binder), Fritsch, Gießler, Paschek, El Quitar, Nassen, A. Zabeli (76. Alili), Nyamtiro, O. Kocak (65. Boyraoua), Prah.

Aufrufe: 025.6.2022, 08:00 Uhr
RP / Elmar RumpAutor