2026-06-17T14:51:57.883Z

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SV Heimstetten will von Anfang oben mitspielen

Bayernliga Fußball

von Patrik Stäbler · Heute, 14:41 Uhr · 0 Leser
Rückkehr aus Burghausen: Pirmin Lindner steht wieder im SVH-Kader.
Rückkehr aus Burghausen: Pirmin Lindner steht wieder im SVH-Kader. – Foto: Dieter Michalek
Der SV Heimstetten hat die Vorbereitung auf die neue Bayernligasaison gestartet. Sollte das Team am Ende eine Chance auf den Aufstieg haben, will der Verein diesmal die Regionalligalizenz beantragen.

Vor dem ersten Training in der Vorbereitung auf die neue Bayernligasaison hat sich Coach Sarah Romert mit einer kurzen Ansprache begnügt. Neben der Vorstellung der fünf Neuzugänge und organisatorischen Dingen sei es vor allem um die Verantwortung eines jeden Spielers für den Teamerfolg gegangen, etwa die Vor- und Nachbereitung der einzelnen Einheiten betreffend, sagt die 31-Jährige.

Neuer Torwarttrainer in Heimstetten: Igor Pintar folgt auf Sebastian Wolf.
Neuer Torwarttrainer in Heimstetten: Igor Pintar folgt auf Sebastian Wolf. – Foto: Fupa

Im Anschluss ging’s hinaus auf den Platz, auf dem die Heimstettner also erstmals ins Schwitzen kamen – jedoch bei guter Laune und mit viel Spaß, wie Sarah Romert versichert. Ausführliche Gespräche mit den Spielern über individuelle und mannschaftliche Ziele stehen ihr zufolge erst in der nächsten Woche an. Die Trainerin selbst hat indes schon genaue Vorstellungen, wohin die Reise ihres SVH ab dem Saisonstart am 16. Juli gehen soll.

„Wir wollen die Entwicklung des ersten Jahres fortsetzen und von Anfang an oben mitspielen“, sagt Romert. Und sollte ihr Team am Ende eine Chance auf den Aufstieg in die Regionalliga haben, „dann möchten wir das der Mannschaft auch ermöglichen“. Hierzu werde der Verein alles daran setzen, sich in puncto Umfeld und Rahmenbedingungen entsprechend aufzustellen.

Vergangene Saison hatte der SVH noch darauf verzichtet, eine Regionalligalizenz zu beantragen, wiewohl der Tabellensiebte des Abschlussklassements zwischenzeitlich im Aufstiegsrennen mitmischte. Gleichzeitig verkündete der Club im Frühjahr, dass er eine eigene Abteilung für die Erste Mannschaft gegründet habe – mit dem Ziel, bis 2030 in aufzusteigen.

Aktuell freilich liegt der Fokus in Heimstetten erst mal auf der Vorbereitung für kommende Saison. Hierzu hat der Club in den nächsten Wochen sechs Testspiele vereinbart; hinzu kommt am 4. Juli ein Pokalduell ausgerechnet gegen den Ortsrivalen Kirchheimer SC.

Personell setzt der SVH weitgehend auf bekanntes Personal. So sind nahezu alle Leistungsträger an Bord geblieben – einmal abgesehen von Yamin H-Wold und Torwart Moritz Knauf. Ebenfalls den Verein verlassen haben Sebastian Gebhart, Benedict Fink, Moritz Heigl und Yannick Poyda sowie Torwarttrainer Sebastian Wolf.

Letzteren ersetzt in Igor Pintar ein alter Bekannter, der sich künftig also um Stammkeeper Fabian Scherger und Lukas da Silva-Pötzinger kümmern wird, der aus Ismaning zum Nachbarclub gestoßen ist. Weitere Neuzugänge sind die Rückkehrer Pirmin Lindner (Burghausen) und Reza Sakhi Zada (Buchbach) sowie Moritz May und Konrad Lieschke, die beide zuletzt für die U19 des SV Waldeck Obermenzing aufgelaufen sind.

„Ich bin total happy mit dem Kader“, unterstreicht Sarah Romert. Erfreulich sei auch, dass bis auf den beruflich verhinderten Quentin Kehl sämtliche Kicker beim Trainingsauftakt auf dem Rasen standen – inklusive Severin Müller. Der 25-jährige Vizekapitän hatte infolge eines Kreuzbandrisses weite Teile der Vorsaison verpasst, ist laut seiner Trainerin inzwischen aber wieder fit. (ps)