
Eis und Krankheiten zwangen den Bayernligisten zur Improvisation. Jetzt stehen drei Partien gegen Regionalligisten auf dem Programm.
Wer’s positiv ausdrücken will wie die Optimistin Sarah Romert, der umschreibt die aktuelle Situation beim SV Heimstetten wie folgt: „Wir sind jetzt immerhin ziemlich gut im Spinning und Volleyball.“ Das sagt die Trainerin mit Blick auf mehrere Testspiele und Trainingseinheiten, die der Bayernligisten absagen und kurzfristig durch ein Alternativprogramm ersetzen musste – in der Turnhalle oder auf dem Indoor-Fahrrad.
Tatsächlich hat der SVH von bislang vier angesetzten Vorbereitungspartien lediglich eine bestreiten können – beim 1:3 in Grünwald. Ansonsten fielen zwei Spiele dem vereisten Kunstrasenplatz in Heimstetten zum Opfer; ein weiteres musste der Club aufgrund von etlichen erkrankten und angeschlagenen Spielern wegen Personalmangel absagen.
„Natürlich ist das alles andere als optimal“, räumt die Trainerin des Tabellensiebten ein – zumal obendrein einige Trainingseinheiten ins Wasser fielen. „Doch wir versuchen, das Beste daraus zu machen.“ Und dabei erweist sich nun als Glücksfall, dass der SVH in dieser Wintervorbereitung ganze acht Testspiele vereinbart hat.
Die kommenden drei Partien bestreitet Heimstetten dabei allesamt gegen Regionalligisten: Am Samstag geht’s zum VfB Eichstätt, am Mittwoch gastiert die SpVgg Unterhaching um 19.30 Uhr im Sportpark, und drei Tage später tritt an selber Stelle um 15 Uhr der SV Wacker Burghausen an. „Für die Jungs sind das tolle Spiele, die sie motivieren“, sagt Sarah Rohmert. Und nachdem sich die zwischenzeitlich so angespannte Personallage inzwischen verbessert hat, geht die Trainerin auch fest davon aus, dass alle drei Duelle gegen die höherklassigen Clubs stattfinden können. (ps)