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Ligabericht

SV Gonsenheim: Äußerst ärgerliches Ende bei Cosmos Koblenz

Späte 1:2-Niederlage, wieder Abseits- und Elfer-Pech, dazu Top-Talent Henseler weggetreten - die Reise nach Koblenz war eine frustrierende

von Torben Schröder · 03.05.2026, 19:07 Uhr · 0 Leser
Titus Henseler wurde von den Koblenzern schmerzhaft umgetreten.
Titus Henseler wurde von den Koblenzern schmerzhaft umgetreten. – Foto: Kristina Schäfer (Archiv)

Nicht ganz so spät wie beim spektakulären 3:4 gegen den 1. FC Kaiserslautern II und doch kaum weniger ärgerlich, fingen sich die Oberliga-Fußballer des SV Gonsenheim im Schlussspurt bei Cosmos Koblenz eine 1:2 (0:0)-Niederlage ein. Verdient? So gar nicht, in Luca Vannis Augen.

Der SVG-Trainer sah eine gute Spielkontrolle seiner Elf, aber ganz vorne auch eine fehlerhafte Entscheidungsfindung, was eine Reihe Chancen im Keim erstickte. „Wir hatten die Wahrnehmung, dass wir, wenn wir das Tempo hoch halten, besser und fitter sind“, sagt Vanni. Doch die Schlüsselszenen gingen in die Gegenrichtung.

Erst vergaben Titus Henseler und Josef Elhajj die dicke Doppelchance (59.), dann resultierten aus der folgenden Ecke ein Konter, ein Einwurf, ein schlecht geklärter zweiter Ball und ein perfekter Volley ins Eck (Sota Matsui/51.). „Das 1:1 spielen wir top raus“, blickt Vanni auf das Tor von Maurice Neukirch (68.).

Top-Talent Henseler wird weggetreten

Da war Spielmacher-Talent Titus Henseler, böse umgetreten, schon mit schmerzendem Schienbein ausgewechselt worden. Insgesamt war die Gangart der Platzherren eine nickelige. Elias Walter, Yannik Ischdonat und Aidan Neal ließen gute Chancen liegen, während auf der Gegenseite Kelvin Lunga nach einer Ecke zur Stelle war (89.).

Irgendwo zwischen Frust und Verzweiflung pendelt mittlerweile die Gonsenheimer Sicht auf die Unparteiischen. Bei Neukirchs vermeintlichem 2:2 war die Abseitsfahne oben, zudem forderten die Gäste einen Handelfmeter. Wegen Provokationen sah Leon Rashica, der schon beim Koblenzer 0:5-Debakel in Gau-Odernheim einen unrühmlichen Abgang hingelegt hatte, nach Schlusspfiff die Ampelkarte.

Schon am Donnerstag geht es weiter

Bereits am Donnerstagabend, 19.30 Uhr, geht es für den SVG weiter – gegen den Tabellenzweiten FK Pirmasens, der einen Verlegungswunsch geäußert hatte. So kann die Wildpark-Elf nach dem Abschlusstraining gemeinsam in der selbst hergerichteten Kabine Bayern gegen Paris gucken und sich auf eine neuerliche Top-Leistung gegen ein Top-Team einschwören.

„Wir sind eigentlich gut drauf und waren heute besser“, betont Vanni, „in den letzten Spielen wollen wir uns mit ein paar Punkten belohnen für ein sauberes Tabellenbild.“

SV Gonsenheim: Simon – Jindra, Dietze, Hangatta – Elhajj (84. Brede), Coric, Neukirch, Neal (84. Hofmann) – Henseler (60. Walter) – Ischdonat (76. Basic), Demir (84. Vogel).