– Foto: Engelbert Fell

Regn entscheidet mit seinem Elfmeter das Derby

Kreisliga A Heinsberg: Der FC Randerath/Porsellen siegt beim SV Golkrath, weil der Spielertrainer die Nerven behält. Der Gastgeber verpasst seine Chancen.

Der FC Randerath/Porselen hat in der Kreisliga A Heinsberg einen blitzsauberen Start hingelegt. Beim SV Golkrath siegten die Mannen um Spielertrainer Sven Regn knapp mit 1:0 und haben nach zwei Spieltagen sechs Punkte auf dem Konto. Die 90 Minuten verliefen indes einseitig im Wiesengrund.
Es ging praktisch ständig in Richtung vom Randerather Gehäuse. Immer wieder Kam Golkrath zu guten Einschussmöglichkeiten, so dass der erst 21-jährige Tobias Rick im Tor der Gäste über die gesamte Spielzeit viel zu tun hatte. Je länger das Spiel dauerte, umso nervöser wurde man auf Seiten Golkraths. Immer und immer wieder versuchten sie es, doch entweder war Rick zur Stelle oder die Chancen wurden leichtfertig vertan. „Eigentlich hat über die gesamten 90 Minuten nur eine Mannschaft Fußball gespielt, nämlich wir“, sagte Helmut Mertens, Golkeraths 2. Vorsitzender. Doch auch Mertens weiß: „So einfach ist das im Fußball. Wenn du dauernd anrennst, aber es fällt kein Treffer, dann verliert man solche Spiele eben.“

Recht hatte er, denn neben Pech (Niklas Demming traf bei einem der zahlreichen Angriffe die Querlatte), kam dann auch noch hinzu, dass in regelmäßigen Taktung die Golkrather an ihrer Ungenauigkeit scheiterten. Auf der anderen Seite bot der FC Randerath/Porselen einen bärenstarken Kampf und die Mannschaft verteidigte nach allen Kräften.

Harald Friedrich, Vorsitzender des FC, resümierte. „Natürlich war Golkrath uns über die gesamte Spielzeit spielerisch überlegen. Aber die Jungs haben alles reingeworfen was sie hatten, und am Ende wurden wir mit dem Siegtreffer belohnt“, sagte er.

Das Tor erzielte wieder mal Spielertrainer Sven Regn, der in der 55. Minute einen Strafstoß sicher zum 1:0 einschoss. Kurze darauf hatte Golkrath gleich zwei Chancen durch Krüger und Demming. Aber bis zum Anpfiff hielten die Gäste ihr Bollwerk aufrecht, und zeigten besonders im Luftkampf ihre Stärke, denn bei ausreichend Ecken für den SVG entstand nie wirklich Gefahr. Regn kommentierte das Spiel seiner Mannschaft so: „Natürlich hat Golkrath Druck gemacht, aber wir haben die Null gehalten. Und wer nach 90 Minuten ein Tor mehr erzielt hat, der ist kein glücklicher Sieger.“

Relativ einig waren sich die Kontrahenten bei der Beurteilung des Elfmeters, den Schiedsrichter Yannick von Lewinski für die Gäste pfiff. „Der Schiedsrichter war sehr gut, doch was er da gesehen hat weiß wohl nur er“, sagte Mertens.

SV Golkrath: Michel - Husemann, Schumacher, Mertens, Spoljaric - Krüger, Prüter, Robin Demming - Niklas Demming, Daniel Demming.

FC Randerath/Porselen: Rick - Strommenger, Pola, Orso, Kurz, Regn, Schmitt, Eigelshoven, Prüter, Thesling - Gyschk.

Tore: 0:1 (55./FE) Regn

Aufrufe: 014.9.2020, 13:45 Uhr
RP / Michael MoserAutor

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