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SV Fürth setzt ein Ausrufezeichen

Gruppenliga: 5:0-Sieg bei schwacher FSG Riedrode +++ Schwere Verletzung trübt Stimmung beim FC Fürth

von Jan Zehatschek · 08.03.2026, 20:30 Uhr · 0 Leser
Fußball-Gruppenligist FSG Riedode hat im Heimspiel gegen den SV Fürth (in Grün) komplett den Überblick verloren.	Foto: Dagmar Jährling
Fußball-Gruppenligist FSG Riedode hat im Heimspiel gegen den SV Fürth (in Grün) komplett den Überblick verloren. Foto: Dagmar Jährling

Bergstraße (jz/net/ü/niwa/ü). Der SV Fürth landete in der Gruppenliga einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt, Gegner FSG Riedrode hingegen blieb hinter den eigenen Erwartungen zurück.

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Die Gastgeber hatten die Partie bis zur 32. Minute zwar gut im Griff, doch mit dem 0:1 geriet das Konstrukt ins Wanken. „Wir haben nach vorne nicht viel zusammengebracht“, beobachtete Thorsten Göck, Sportlicher Leiter der FSG. Und mit dem 0:2 nach sattem Distanzschuss war der Stecker gezogen. „Fürth war effektiv, bei uns ist wenig zusammengelaufen“, sagte Göck: „Solche Tage gibt es.“ Die zweite Halbzeit gehörte zunächst wieder den Gastgebern. Doch mit dem 0:3 „war das Thema durch“, sagte Göck.

SVF-Trainer Jochen Ingelmann indes sprach von einer möglichen Initialzündung für seine Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt. „Das muss uns jetzt Kraft geben für die nächsten Spiele.“ Denn der SVF reduzierte seine Fehler diesmal auf ein Minimum und war über 90 Minuten sattelfest in der Abwehr. „Mit dem 1:0 hatten wir mehr Selbstvertrauen und haben früh die Bälle gewonnen“, sagte Ingelmann. „Wir haben schnell das 2:0 nachgelegt und dann waren wir gut drin im Spiel“. Der SVF-Coach sprach von einem verdienten und wichtigen Sieg. „Die Jungs sind viel gelaufen und waren gut in den Zweikämpfen“. Der Erfolg der Fürther wurde allerdings etwas getrübt: Sandro Sirigu verletzte sich schon nach 15 Minuten am lädierten Knie und wird womöglich länger ausfallen. Tore: 0:1 Diefenbach (32.), 0:2 Eckstein (35.), 0:3 Kabel (66.), 0:4 Diefenbach (68.), 0:5 Schwinn (77.). – Schiedsrichter: Maaß (FV Viktoria 06 Neuenhaßlau). – Zuschauer: 220. – Beste Spieler: keine/geschlossene Leistung.

Die Mannschaft von Trainer Ralf Ripperger feierte einen verdienten Erfolg. Der FC überzeugte mit solider Abwehr und starke Offensive, hätte durchaus höher gewinnen können. „Die Jungs haben konzentriert gespielt“, sagte Betreuer Frank Poth. Doch über allem stand gestern die schwere Verletzung von Dominik Knauer. Der Fürther war kurz vor der Halbzeit auf den Ball getreten und musste anschließend mit dem Rettungswagen abtransportiert werden. „Das trübt die Stimmung ungemein“, sagte Poth. Tore: 1:0 Nerabi (45.+1), 2:0 Sielmann (66.), 3:0 Gebhardt (90.+3). – Schiedsrichter: Aamer (FSV Schierstein 08). – Zuschauer; 120. – Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot für Kozlu (66., TSV), Meckern. – Beste FCF-Spieler: geschlossene Leistung.

Der-Erfolg hätte bei einer effektiveren Chancenverwertung deutlicher ausfallen können. Ansonsten zeigte sich der Sportliche Leiter Aiad Al-Jumaili rundum zufrieden: „Über 80 Minuten haben wir eine überragende Vorstellung abgeliefert.“ Al-Jumaili hob a René Brunner als überragenden Spieler der TSV hervor, lobte aber gleichzeitig auch die mannschaftliche Geschlossenheit. Brunner erzielte die ersten drei Tore selbst und beim vierten Auerbacher Treffer, den Nick Walter markierte, lieferte er den Assist. Al-Jumaili verschwieg aber auch nicht, dass es die Gäste seinem Team über weite Strecken einfach gemacht hatten und einzig Seckmauerns Spielertrainer Lucas Oppermann zu überzeugen wusste. Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Brunner (6., 21., 27.), 3:1 Toch (52.), 4:1 Walter (79.). – Schiedsrichter: Gothra (Frankfurt). – Zuschauer: 150. – Bester Auerbacher Spieler: Brunner.

FC07-Trainer Constantin Renner sprach von einem „gemischten Gefühl“ nach dem Spiel beim Konkurrenten im Abstiegskampf. Geinsheim ging früh in Führung. Ab der 15. Minute stabilisierten sich die Gäste, und das Tor durch Budimir nach Vorarbeit von Claus brachte den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich. In Überzahl ab Minute 60 gelang Bensheim jedoch nicht viel. „Uns ist im eigenen Ballbesitz nichts eingefallen“, gestand Renner. In der Nachspielzeit vergab Geinsheim eine „100-prozentige Chance“. Am Ende sei es ein „glücklicher Punkt“, räumte Renner ein, auch wenn angesichts der halbstündigen Überzahl durchaus mehr drin gewesen wäre. Tore: 1:0 (15.), 1:1 Budimir (25.). – Zuschauer: 100. – Bes. Vorkommnis: Platzverweis für Bender (60., Geinsheim) wegen Notbremse. – Beste Spieler: Spengler, Albrecht/Finger, Engel.

VfR-Trainer Sebastian Lindner war hochzufrieden mit dem Ausgang der Partie und mit der Vorstellung seiner Mannschaft. Fehlheim war gegen den erwartet tief stehenden Gegner von Beginn an dominant, viel im Ballbesitz.

„Da hat heute jeder ein richtig gutes Spiel abgeliefert und seinen Anteil zum Erfolg beigetragen.In der zweiten Halbzeit haben wir das wie ein Topteam gespielt“, lobte Lindner Die Fehlheimer machten Punkte auf die + Konkurrenz im Rennen um Platz zwei gut, ließen doch Dersim Rüsselsheim und die FSG Riedrode Federn. Tore: 0:1 Perchner (38.), 0:2 Herbel (40.), 0:3 Perchner (44.). – Schiedsr.: Hautzel (Wirbelau). – Zuschauer: 80. – Beste VfR-Spieler: geschlossene Leistung.

Die Mannschaft von Trainer Benjamin Sigmund musste kurz vor Schluss das Gegentor hinnehmen. „Das ist ärgerlich“, sagte der Coach. „Aber der Zeitpunkt ist eigentlich egal.“ Denn die Überwälder hatten den Spitzenreiter bis dahin am Rande einer Niederlage, waren über 90 Minuten mindestens ebenbürtig, vielleicht sogar besser. Sigmund sprach von einem offenen Schlagabtausch und einem Chancenplus für seine Mannschaft.“Wir hätten uns in der ein und anderen Situation aber etwas cleverer anstellen müssen“, sagte der Übungsleiter. „Aber im Großen und Ganzen hat man keinen Unterschied gesehen zwischen beiden Teams.“. Tor: 0:1 Özer (90+4.). – Schiedsrichter: Wenzek (TSG Wixhausen). – Zuschauer: 120. – Beste SGW-Spieler: geschlossene Leistung.