
Der SV Frickenhofen blickt auf eine starke Hinrunde zurück. Presseverantwortlicher Thomas Nast zieht im FuPa-Teamcheck zur Kreisliga B1 Ostwürttemberg ein äußerst positives Zwischenfazit, spricht über die Entwicklung von erster und zweiter Mannschaft, ambitionierte Ziele und ein besonderes Trainingslager in Pilsen.
Ihr letztes Vorrundenspiel war bereits Ende Oktober. Wie gestaltet sich die Pause und die Vorbereitung auf die Rückrunde?
Unser letztes Vorrundenspiel war Ende Oktober. Nach Fasching, Mitte Februar, werden wir offiziell mit der Rückrundenvorbereitung beginnen. Vorher gibt es den ein oder anderen Sondertermin sowie eine Laufchallenge. Selbstverständlich gibt es bis zum Rückrundenbeginn Ende März das ein oder andere Highlight. Was wir genau machen werden, möchte ich nur intern preisgeben. Ein besonderes Event wird aber sicherlich unser dreitägiges Auslandstrainingslager in Pilsen. Hotel, Reisebus, Trainingsplätze, Testspielgegner, Teamevents sind für 32 Teilnehmer geplant. Es kann losgehen. Vorbereitungsspiele sind gegen den TSV Sulzdorf, TSV Obersonheim 2, SC Bühlertann, TSV Michelbach/Bilz (alle Kreisliga A, Rems/Murr/Hall) sowie gegen die SGM Lautern/Essingen (Kreisliga A, Ostwürttemberg) geplant.
Wie bewertest du den bisherigen Saisonverlauf der ersten Mannschaft?
Ich bin mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden. Im Vergleich zu letzter Runde haben wir mit elf Spielen und 25 Punkten schon jetzt fast so viel Punkte erspielt wie in der gesamten letzten Runde, als wir 28 Punkte aus 24 Spielen geholt haben. Gründe hierfür sind eine nahezu tadellose Einstellung der Spieler in den Spielen, während den Trainingseinheiten sowie eine starke Gemeinschaft neben dem Platz. Die Trainingsbeteiligung ist stark.
Auch die Reservemannschaft hat sich deutlich gesteigert. Wie erklärst du diese Entwicklung?
Deshalb spielt auch die Reservemannschaft eine starke Runde. In der letzten Runde wurde man abgeschlagen Letzter und bot die Schießbude der Liga. Nach nur neun Spielen hat die Mannschaft jetzt bereits dreimal so viel Punkte auf dem Konto wie in der kompletten letzten Runde. Sollte das Nachholspiel gegen Lindach gewonnen werden, befindet man sich nur einen Punkt hinter dem Tabellenführer. Beide Mannschaften sind voll im Soll.
Was hat im Vergleich zu den Erwartungen besonders gut funktioniert?
Die Spieler, Trainer und Verantwortliche haben schnell zusammengefunden. Die neuformierte Mannschaft zeigt sich extrem motiviert. Aufgrund der sehr guten Trainingsbeteiligung konnte man sich schnell spielerisch und taktisch weiterentwickeln.
Gab es Bereiche, in denen ihr nachjustieren musstet?
Zu Rundenbeginn haben wir einige Gegentore bekommen. Im Rundenverlauf konnten wir die Defensivarbeit aber stabilisieren.
Welche Ziele habt ihr euch für den restlichen Saisonverlauf gesetzt?
Zur Winterpause sind wir zwei Punkte hinter dem Tabellenführer Waldstetten und vier Punkte vor Pfahlbronn. Im Vergleich zur letzten Runde wäre es schon bemerkenswert, sollten wir einen Platz unter den Top 3 ergattern können. Dafür müssen wir die guten Leistungen auf dem Trainingsplatz und in den Spielen bestätigen.
Wird es personelle Veränderungen in der Winterpause geben?
Fehlanzeige.
Wer wird deiner Meinung nach Meister und warum?
Waldstetten. Sie sind spielerisch die beste Mannschaft und waren die Einzigen, die verdient gegen uns gewonnen haben. Außerdem können sie auf einen breiten Kader zurückgreifen und diesen zusätzlich mit Landesligaspielern verstärken. Auch in puncto einer Spielverlegung auf unseren Wunsch hin zeigte sich Waldstetten sportlich und fair. Stand jetzt hätte Waldstetten den Titel verdient.