Nicht geschafft, aber es gibt noch Hoffnung - die SpVgg Lam kann in der Relegation den Klassenerhalt noch schaffen.
Nicht geschafft, aber es gibt noch Hoffnung - die SpVgg Lam kann in der Relegation den Klassenerhalt noch schaffen. – Foto: Florian Würthele

Osserbuam müssen in die Relegation

Die SpVgg Lam hat mit 1:3 gegen Fortuna verloren. Nun geht es gegen den SV Sulzbach/Donau.

Es war zu befürchten, nun ist es Gewissheit: Die SpVgg Lam muss nach einer 1:3-Heimniederlage gegen den Vizemeister SV Fortuna Regensburg den harten Gang in die Abstiegsrelegation antreten und trifft dort in der ersten Runde auf den Bezirksliga-Vizemeister SV Sulzbach/Donau. Am Donnerstag müssen die Osserbuam zunächst auswärts ran, ehe dann am Sonntag an der Ginglmühle die Entscheidung fällt. Der Sieger des Duells muss entweder gegen den FC Künzing oder den 1. FC Passau ran.

Die Seiderer-Schützlinge, die neben Zdenek Becka und David Smolak mit Lukas Pritzl auf einen weiteren Leistungsträger verzichten mussten, machten ihre Sache gegen den Bayernliga-Anwärter über weite Strecken nicht schlecht. Im ersten Abschnitt verzeichnete die Zeiml-Truppe zwar Vorteile, konnte aber eine Reihe guter Möglichkeiten nicht in einen Torerfolg ummünzen. Nach dem Seitenwechsel schien sich das Blatt für die SpVgg Lam dann sogar zum Guten zu wenden. Nach einem Freistoß glückte Andreas Sturm aus dem Gewühl heraus der 1:0-Führungstreffer (50.). Die Domstädter zeigten Charakter – Spitzenreiter Weiden, der im Parallelspiel gegen Passau Federn hätte lassen müssen, führte nämlich bereits zu diesem Zeitpunkt klar – und drehten die Partie noch.

Emir Terakaj wurde von Samuel Burgfeld an der Strafraumkante von den Beinen geholt. Lucas Altenstrasser verwandelte den Strafstoß zum Ausgleich (67.). Wenig später stand Burgfeld erneut im Mittelpunkt, als er bei einer dicken Chance zu lange zögerte und gerade noch abgeblockt werden konnte. Besser machten es die Regensburger, die durch einen Drehschuss von Maximilian Ditandy, der von Philip Bockes bedient wurde, in Führung gingen (82.). Für den endgültigen Lamer Knockout – auch ein Punktgewinn hätte der SpVgg nichts geholfen – sorgte Routinier Arber Morina, der mit einem platzierten Flachschuss den 1:3-Endstand markierte.

Aufrufe: 022.5.2022, 18:13 Uhr
Thomas SeidlAutor