– Foto: Sportfotografie Rostam

Finale - Sitzplatzkarten zu gewinnen

Der Ludwigspark ist bereit

Der seit zwei Jahren fertiggestellte Ludwigspark ist am kommenden Samstag (14.15 Uhr) erstmals Austragungsort des Sparkassen-Saarlandpokalfinales. Da Drittligist 1. FC Saarbrücken bereits im Viertelfinale beim FC Homburg ausgeschieden ist, findet das Spiel zwischen dem Titelverteidiger SV Elversberg und dem FC Homburg auf neutralem Boden statt. In den letzten Jahren war die URSAPHARM-Arena Austragungsort des Endspiels – und Elversberg hatte dadurch oft ein Heimspiel.

Im 38. Finale um den Sparkassen-Pokal treffen zwei Regionalligisten aufeinander. Drittligist 1. FC Saarbrücken schied im Viertelfinale beim Endspielteilnehmer FC Homburg mit 1:2 aus und machte so den Weg frei zum Duell der beiden Viertligisten, denn auch die SV Elversberg schaffte den Finaleinzug. Die gleiche Endspiel-Paarung gab es zuletzt 2020, als sich die Elversberger im eigenen Stadion in einer dramatischen Begegnung im Elfmeterschießen mit 5:4 durchsetzten. Nach der regulären Spielzeit stand es damals 2:2. Aufgrund der Corona-Pandemie fand das Endspiel erst im August unmittelbar vor Saisonbeginn und ohne Zuschauer statt. Zum fünften Mal stehen sich beide nun im Endspiel gegenüber. Die Bilanz ist bei jeweils zwei Siegen ausgeglichen, wobei es das erste Final-Duell erst 2014 in Völklingen gab. Elversberg holte sich den letzten Titel am 29. Mai 2021 ebenfalls vor leeren Rängen mit einem 1:0 (0:0) gegen den 1. FC Saarbrücken. Eros Dacaj erzielte den entscheidenden Treffer in der 78. Minute.

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In die aktuelle Pokalrunde stieg die SV Elversberg mit einem 7:0 (2:0)-Kantersieg beim Saarlandligisten SV Saar 05 Jugend ein. Valdrim Mustafa (5.) und Fabian Baumgärtel (39.) sorgten für die Pausenführung, Charles-Elie Laprevotte (52.), Mustafa (57.), Israel Suero Fernandez (70.) sowie Gabriel Weiß (79. und 80.) legten im zweiten Durchgang noch fünf Treffer nach. Im Achtelfinale beim Oberligisten FV Eppelborn ging es dann knapper zu. Nach der torlosen ersten Hälfte glich Lukas Schido die Gäste-Führung durch Luca Schnellbacher (59.) in der 65. Minute aus und sorgte so für echte Pokal-Knisterstimmung im Illtalstadion. Valdrim Mustafa schaffte mit einem Doppelschlag (76. und 79.) jedoch Klarheit. Im Viertelfinale ging die Reise für die SVE dann zu den Sportfreunden Köllerbach. Mustafa setzte seinen Pokal-Lauf mit zwei Treffern (9. per Strafstoß und 28.) fort. Der Saarlandligist kam aber durch Jan Issa fünf Minuten vor der Pause zum Anschlusstreffer, so dass auch hier eine Überraschung in der Luft lag. Es dauerte schließlich bis zur 81. Minute, ehe Mustafa mit seinem dritten Tagestreffer für die Entscheidung sorgte. Im Halbfinale setzte sich das Team von Trainer Horst Steffen ohne Spektakel mit 3:0 (0:0) beim Saarlandligisten SV Rot-Weiß Hasborn durch, wobei es aber einer Leistungssteigerung nach der Pause bedurfte, ehe Sinan Tekerci (46.) und Luca Schnellbacher (70. und 85.) den Sack zumachten.

Der FC Homburg begann seine Pokal-Reise beim RPS-Oberligisten SV Röchling Völklingen. Beim 0:4 (0:1) traf zunächst nur Loris Weiß (24.), ehe Weiß (48.) und Damjan Maceta (54.) die Partie in sechs Minuten entschieden. Weiß krönte seine herausragende Leistung mit dem Treffer zum 0:4 (79.). Im Achtelfinale stand Homburg als Gast des FV Diefflen auf dem Platz. Beim 2:5 (0:4) war auf dem Babelsberg nach Treffern von Markus Mendler (14. und 39.), Mart Ristl (23.) und Marco Hingerl (26.) schon zur Pause fast alles klar, doch Lukas Feka brachte mit einem Doppelschlag (48. und 63.) noch einmal Würze in die Partie. Damjan Maceta beendete die Hoffnungen der Dieffler mit dem 2:5 (73.). Im Viertelfinale kam es dann zum Highlight der gesamten Pokalrunde, als Drittligist 1. FC Saarbrücken im Waldstadion seine Visitenkarte abgab. Patrick Dulleck brachte sein Team gegen die enttäuschenden Gäste drei Minuten vor der Pause in Führung. Dominik Ernst gelang zwar in der 51. Minute der Ausgleich, aber Mart Ristl sorgte noch vor der Verlängerung für die Entscheidung (81.). Ärger gab es vor der Halbfinalpaarung beim SV Auersmacher, weil der SFV schon am Tag zuvor von der Endspielpaarung SVE gegen FCH berichtete. Der Saarlandliga-Meister wollte die voreilige Meldung ad absurdum führen, Nils Cuccu brachte Auersmacher bereits nach drei Minuten in Führung, doch Mounir Bouziane (60. und 74.) ließ den Favoriten dann doch noch jubeln.

Bereits am vergangenen Samstag trafen beide Teams am letzten Regionalliga-Spieltag aufeinander. Elversberg brauchte, um in Sachen Titelgewinn auf Nummer sicher zu gehen, noch einen Punkt, ließ es aber gar nicht erst drauf ankommen und setzte sich vor 4.533 Zuschauern mit 2:0 (1:0) durch. Nico Karger brachte sein Team zwei Minuten vor der Pause in Führung, Luca Schnellbacher baute diese nach einer Stunde aus. „Wir können aus dieser Begegnung fast nichts ins Finale mitnehmen, das wird ein anderes Spiel. Homburg wird anders auftreten, es ist ein anderes Stadion. Da werden die Karten komplett neu gemischt“, sagte Horst Steffen am Sonntagmorgen. Ähnlich äußerte sich FCH-Coach Timo Wenzel. „Wir wollten noch einmal alle Spieler einsetzen, da war der Blick dann nicht so auf das Ergebnis gerichtet. Am Dienstag beginnt die intensive Vorbereitung. Wir haben dann fast alle Spieler dabei und werden uns vom gestrigen Ergebnis nicht beeindrucken lassen, das können wir einordnen.“ Die SV Elversberg steht bereits zum 14. Mal im Finale, verbucht damit hinter dem 1. FC Saarbrücken (15) die zweitmeisten Teilnahmen, gewann aber nur sechs Mal. Für Homburg ist es die 13. Teilnahme bei ebenfalls sechs Siegen. Rekordsieger ist der 1. FC Saarbrücken mit elf Titeln. Allerdings konnte der FCS in seiner Zeit in den beiden höchsten Ligen nicht jedes Mal teilnehmen. Der letzte Pokalsieg des FC Homburg liegt jedoch schon eine Weile zurück: Am 4. Mai 2016 bezwangen die Grün-Weißen die SV Elversberg im Finale in Dillingen vor 4.000 Zuschauern mit 1:0 (0:0).

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* 50 Cent pro Anruf aus dem deutschen Festnetz und Mobilfunk. Teilnahmeschluss: 19.05.2022, 23.59 Uhr. Unter allen Anrufern verlosen wir 4x 2 Sitzplatzkarten für das Sparkassen-Pokalfinale am 21. Mai 2022. Der Anrufer erklärt sich damit einverstanden, mit Namen in der Tageszeitung veröffentlicht zu werden. Teilnahme erst ab 18 Jahren möglich; ausgeschlossen sind Mitarbeiter des Verlags oder verbundener Unternehmen. Das Los entscheidet und die Gewinner werden kurzfristig benachrichtigt. Keine sonstigen Kostenübernahmen. Im Übrigen finden Sie unsere Teilnahmebedingungen und Datenschutzhinweise auch unter https://servicecenter.saarbruecker-zeitung.de/page/gewinnspiele

Unsere Partner: Sparkassenverband Saar, Bäckerei Reichhart, Omlor GmbH, Bierverlag Kessler, Repa Druck GmbH, Linnebacher Bau, Ideal Reinigung St. Ingbert, W+P Ingenieure GmbH, Hylo von Ursapharm

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Aufrufe: 019.5.2022, 09:04 Uhr
Daniel MeyerAutor