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Mit jeder Woche steigt die Vorfreude

Landesliga 2: Beim Eintracht Verlautenheide läuft „alles nach Plan“.

Die Vorbereitung startete rekordverdächtig früh. Ende Februar bat Dennis Buchholz die Spieler von Eintracht Verlautenheide auf den Platz, um sie in Zweiergruppen zu trainieren. „Als klar war, dass die Saison 20/21 pandemiebedingt abgebrochen wird, haben wir das Pensum ein bisschen zurückgefahren“, sagt der Eintracht-Coach.

Die Auszeit währte aber nicht lange, seit Anfang Juni wurde die Intensität langsam wieder hochgefahren. Erst wurde im Kraftausdauerbereich gearbeitet, dann standen Schnellkraft und Koordination im Mittelpunkt. Und Anfang Juli ging es erstmals wieder zu einem Testspiel auf den Platz. Vor allem im zweiten Vorbereitungsspiel, beim 2:0 gegen Mittelrheinligist Borussia Freialdenhoven, präsentierte sich das Buchholz-Team bereits in guter Frühform.

Auf die Bremse treten

„Mit jeder Woche, die vergangen ist, ist die Vorfreude auf die neue Saison gestiegen“, sagt der Trainer, der bei seinen Spielern zu Beginn auf die Bremse treten musste, „weil die Jungs zu schnell zu viel wollten“. Der 35-Jährige ist zuversichtlich, dass er seine Mannschaft bis zum ersten Saisonspiel am 22. August bei Arminia Eilendorf auf dem Leistungsniveau hat, wo er sie haben will. „Bisher läuft alles nach Plan.“

Das gilt auch für die Integration der vier 19-jährigen Zugänge Maximilian Kirch (U19 Hertha Walheim), Miguel El Jammal (U19 Alemannia Aachen), Janis Schwippe (Herbern) und Shadrac Don Futi (1. FC Düren). „Wir haben Jugendspieler mit Perspektive geholt, denen wir die Zeit geben, sich an das Niveau zu gewöhnen“, sagt Buchholz. Das gilt auch für die Eigengewächse Andre Hemforth, Til Zimmermann, Justin Koch, Berat Caglar und Niklas Tourney, die in der Vorbereitung mittrainieren.

Nur drei Abgänge

Nicht mehr zur Trainingsgruppe gehören Emre Cetinkaya und Dennis Graulich (beide Wenau). Dass auch Oliver Weitz aufgrund seines Medizinstudiums künftig nicht mehr zur Verfügung steht, war bekannt. Dass Verlautenheides spielender Co-Trainer zum A-Ligisten Teutonia Weiden gewechselt ist, überraschte Buchholz dann aber doch ein wenig.

Im Kern ist die Mannschaft zusammengeblieben, deshalb hat sich das Saisonziel im Vergleich zur Vorsaison auch nicht geändert: ein Platz unter den Top fünf. „Sollte es am Ende der sechste Platz werden, wären wir aber auch nicht traurig“, sagt Buchholz. „Die Hauptsache ist, dass wir die Saison zu Ende spielen können.“ Dann hätte sich die lange Vorbereitungszeit auf jeden Fall ausgezahlt.

Aufrufe: 010.8.2021, 14:00 Uhr
Benjamin Jansen | AZ/ANAutor

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