– Foto: Thomas Rinke

Kein Amateurfußball im November

Regionalliga: Freizeitangebot wird bundesweit für den gesamten November heruntergefahren.

Steigende Coronazahlen haben neue Maßnahmen der Politik zur Folge. Ab dem 2. November wird der gesamte Freizeitbereich heruntergefahren, dazu zählt auch der Amateursport.

In einer Online-Konferenz hat Bundeskanzlerin Angela Merkel am Nachmittag mit den Ministerpräsidenten der Länder Beschlüsse getroffen, die den Amateurfußball in Gänze betreffen. Ein exponentieller Anstieg an Corona-Erkrankungen mache die nachfolgenden Maßnahmen unumgänglich und zwingend notwendig, erklärte Merkel auf der Pressekonferenz im Anschluss.

Massive Kontaktreduzierung ist das Ziel

Ab dem 2. November gelten für den gesamten Monat strenge Kontaktbeschränkungen. Darunter fällt auch der Amateursport: "In der aktuellen Situation entfalten die gültigen Hygienekonzepte nicht mehr die Wirkung, die wir benötigen, um nicht in eine nationale Gesundheitsnotlage zu geraten", sagte die Bundeskanzlerin.

Im Rahmen der Kontaktreduzierungen untereinander sollen auch die Sportanlagen geschlossen werden. Dies dürfte zeitnah über die Corona-Schutzverordnungen der Länder passieren, woraufhin der Trainings- und Spielbetrieb zum Erliegen kommen wird.

Laschet verkündet Maßnahmen für NRW

Am Abend trat auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet vor dir Presse. "Es war heute ein wichtiger Tag, um eine einheitliche Regelung zu finden", sagte Laschet. Es handele sich um präventive Maßnahmen, die einen Notstand verhindern sollen. "Das Ziel muss sein, Kontakte überhaupt zu reduzieren", betonte der Ministerpräsident. "Freizeit- und Amateursport-Betriebe werden vom 2. bis zum 30. November geschlossen", erklärte der CDU-Politiker.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

1664 Aufrufe28.10.2020, 16:34 Uhr
FuPa RuhrgebietAutor

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