Eintracht-Protest: Mündliche Verhandlung zu Jahresbeginn

SVE hält Einspruch gegen Wertung des Spiels bei RW Koblenz (1:1) aufrecht. Verhandlung womöglich in Saarbrücken.

Fußball-Oberligist Eintracht Trier hält den Protest gegen die Wertung des Spiels bei Rot-Weiß Koblenz am 25 November (1:1) aufrecht. Das hat der Vorsitzende der Spruchkammer des Fußball-Regionalverbands Südwest, Heinz Müller, auf fupa-Anfrage mitgeteilt. Laut Müller wird es daher nun zu einer mündlichen Verhandlung kommen – wahrscheinlich am 3. Januar, womöglich in Saarbrücken, um Fahrtkosten zu minimieren. Dabei sein müssen dann Vertreter beider Vereine sowie das (aus dem Saarland) stammende Schiedsrichtergespann.

Die Spruchkammer hat zu entscheiden, ob der Referee Jan Dennemärker bei der Entscheidung, nach dem zu frühen Reinlaufen des Eintracht-Verteidigers Godmer Mabouba nach einer Behandlungspause einen Strafstoß zu verhängen, einen Regelverstoß begangen hat, der den Spielverlauf maßgeblich beeinflusst hat (wir berichteten mehrfach). Wenn sie zu diesem Entschluss käme, wäre die Konsequenz eine Neuansetzung der Partie. Realistisch wäre die Austragung dann wohl vor dem Beginn der Restrückrunde im neuen Jahr.

1427 Aufrufe13.12.2018, 10:46 Uhr
Mirko BlahakAutor

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