Nach dem Totopokal-Sieg steht Aiglsbach (in grün) wieder in der Hauptrunde. Erst gegen Wacker Burghausen (in weiß) schied der TV im Vorjahr nach Erfolgen über Kareth und den Jahn aus. Archivfoto: Kahler
Nach dem Totopokal-Sieg steht Aiglsbach (in grün) wieder in der Hauptrunde. Erst gegen Wacker Burghausen (in weiß) schied der TV im Vorjahr nach Erfolgen über Kareth und den Jahn aus. Archivfoto: Kahler

Kelheim stellt gleich zwei Pokal-Sieger

Der Jahn-Schreck TV Aiglsbach behauptet sich im Finale des Landshuter Kreises – und TV Oberndorf siegt in Regensburg.

Abteilungsleiter Stefan Schmittner hatte bereits vor dem Endspiel gewitzelt. „Der SSV Jahn wird schon fürchten, dass wir wieder den Kreispokal gewinnen.“ Und tatsächlich haben sich die Hallertauer erneut den Landshuter Totopokal gesichert. Mit einem souveränen 3:0 (3:0) beim unmittelbaren Bezirksliga-Konkurrenten TV Geiselhöring verteidigte der Vorjahressieger im Finale seine Trophäe. Im letzten Jahr warf Aiglsbach in der Folge in der 2. BFV-Hauptrunde den Jahn raus.

Drei-Tore-Führung nach 17 Minuten

In erstaunlichem Tempo fuhr der Bezirksliga-Spitzenreiter über seinen Liga-Verfolger hinweg. Nach zehn Minuten köpfte Andreas Müller nach einem Eckball von Matthias Ehrenreich ein. Die Laabertaler versuchten nach dem frühen Rückstand, den Druck zu erhöhen – und liefen in zwei blitzsaubere Konter der Hallertauer. In der 16.Minute eroberte Martin Ehrenreich das Leder im Mittelfeld und schickte Manfred Gröber auf die Reise, der nach einem Sprint über gut 40 Meter Torwart Ludwig Räuschl überwand. Nur eine gute Minute darauf stand Geiselhöring wieder zu hoch und Julian Kügel machte nach einem ähnlichen Sololauf das 3:0.

Damit war die Partie praktisch entschieden. Aiglsbach konnte sich den Luxus leisten, in der 31. Minute einen Foulelfmeter zu vergeben. Nach einem Vergehen an Gröber trat Matthias Ehrenreich an, scheiterte aber an Räuschl. „Geiselhöring war keineswegs chancenlos“, verwies der 2. Gäste-Abteilungsleiter Martin Schiekofer auch in der Stunde des Erfolgs auf Gelegenheiten der Hausherren. „Zur Pause hätte es auch 3:3 stehen können.“



„Es muss nicht der Jahn sein – jedes gute Los is’ recht“

Nach dem Seitenwechsel war aber die Luft raus bei den Gastgebern und die Hallertauer konzentrierten sich auf ihre Defensive, was weiteren Chancen für Gröber und Kügel keinen Abbruch tat. „Wir haben verdient gewonnen“, so Schiekofer, der sich mit seinen Farben nur auf die 1.BFV-Runde freut. „Es muss nicht der Jahn werden, jedes schöne Los ist uns recht.“

Ebenfalls auf Freistaatebene vertreten ist der TV Oberndorf. Der Oberpfälzer Bezirksligist gewann das Regensburger Pokalfinale in Hainsacker mit 3:0 gegen den TSV Oberisling. Alexandros Dimespyra (36.), Spyro Sisko (72., Elfmeter) und Robin Peter (82.) waren die Torschützen.

Aufrufe: 02.5.2017, 10:00 Uhr
marAutor