Der SC Thaldorf (rot-blau) steht als Tabellenletzter im Regen. Diesmal wartet das Kellerduell in Mainburg. Foto: Stöcker
Der SC Thaldorf (rot-blau) steht als Tabellenletzter im Regen. Diesmal wartet das Kellerduell in Mainburg. Foto: Stöcker

Erkenntnis: Jeder kann jeden schlagen

Die vier letzten Teams sind unter sich.

Die Außenseiter in der Kreisklasse Kelheim wähnen ihre Chance.


Kreisklasse Kelheim

TSV Neustadt – SV Attenhofen:
Der Tabellenführer sieht den Gast als angeschlagenen Boxer. „Nach zwei Niederlagen wird Attenhofen versuchen, uns die Punkte zu klauen“, sagt Abteilungsleiter Daniel Neubaur. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und dem Anspruch, „schönen Fußball zu spielen“, will der Spitzenreiter aber nichts anbrennen lassen.

FSV Sandharlanden – SG Wildenberg/Biburg:
Die Gastgeber sind nach zwei Niederlagen in Folge auf einen Heimdreier aus. „Wenn wir unsere Fehler abstellen und hohe Kampfbereitschaft zeigen, ist ein Erfolg machbar“, erklärt Abteilungsleiter Andreas Göttl. Die Urlauber Eduard Pojidaev und Simon Roithmeier kehren ins Team zurück. Für die SG sagt Biburgs Vorstand Sven Zwerger: „Genau so wenig wie vorher nach vier Siegen alles super war, darf man jetzt nach einem Negativlauf nicht die Köpfe hängen lassen. In dieser Klasse kann jeder jeden schlagen – das gilt auch für dieses Wochenende.“

SV Lengfeld – SV Großmuß:
Mit dem Remis gegen Aiglsbach II hat Lengfeld Boden gegenüber Primus Neustadt eingebüßt. Ein neuerlicher Punktverlust verbietet sich. „Die Rollen sind klar verteilt“, weiß der Großmußer Trainer Christian Eisvogel, „aber nach den letzten Ergebnissen haben wir gesehen, dass wir gegen jeden mithalten können. Wenn alles passt, können wir punkten.“ Bastian Kellerer fehlt.

TSV Abensberg II – TSV Bad Gögging:
Derbys sind immer besondere Spiele – beide Reihen hoffen auf dieses Fußballgesetz mit positivem Ausgang für ihr Team. „Gegen Bad Gögging haben wir uns immer schwer getan. Wenn wir aber 90 Minuten fokussiert sind, können wir bestehen“, sagt Manuel Heinrich, Trainer von Abensberg II. Beim Gastgeber fallen Benedikt Mulitze, Nico Graz und Michael Seidler aus.

TV Aiglsbach II – SV Puttenhausen:
Dieses Hallertauer Duell verspricht einen heißen Tanz. Die Gäste entpuppten sich zuletzt mit Siegen über Sandharlanden und Neustadt als Favoritenschreck. Aiglsbach II will in diese Falle aber nicht reintappen und seinen Platz im Spitzenfeld halten.

FC Mainburg – SC Thaldorf:
Die Hallertauer wollen nach den ersten beiden Saisonsiegen nachlegen. „Ein Erfolg wäre auch für die Stimmung zum Gallimarkt sehr wichtig“, lächelt Sportleiter Josef Limmer. Umgekehrt zu den Hausherren liegt Thaldorf im Fallwind und ist mittlerweile Schlusslicht. „Aber das macht den SC besonders gefährlich“, befindet Limmer.

TSV Sandelzhausen – SV Saal:
Bei den Gästen laufen die Vorbereitungen für einen Erfolg im Kellerduell auf Hochtouren. „Wir arbeiten weiter am Spiel nach vorne und der Chancenverwertung. Mit guter Trainingsarbeit in Sachen Torabschluss wollen wir uns Sicherheit und Selbstvertrauen holen, damit der Knoten platzt und der enorm wichtige Sieg eingefahren werden kann“, sagt Saals Trainer Robert Steger entschlossen.

Kreisklasse Laaber

SV Ohu/Ahrain – TSV Herrngiersdorf:
„Auf uns kommt ein kampfstarker Kontrahent zu, der mit dem Rücken zur Wand steht“, so Herrngiersdorfs Trainer Robert Lanzinger. „Wir wollen jetzt die Möglichkeit beim Schopf packen und die Hinrunde als Tabellenzweiter abschließen.“ Rückhalt gibt die Serie von 19 Punkten aus sieben Partien.

SSV Weng – SV Niederleierndorf:
Spitzenreiter Niederleierndorf steht vor einer schweren Prüfung. „Weng ist offensiv top aufgestellt“, sagt SVN-Trainer Andreas Breundl. „Wir müssen an die erste Halbzeit gegen Sallach anknüpfen, um zu bestehen.“ Michael Polz fällt mit Schulterverletzung aus. Raphael Schwarz und Sebastian Bartel sind aus dem Urlaub zurück.

Aufrufe: 05.10.2017, 19:30 Uhr
Redaktion KelheimAutor

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