Der ATSV Kelheim (in grün) war die Endstation für den TSV Abensberg im Kreispokal. Archivfoto: Roloff
Der ATSV Kelheim (in grün) war die Endstation für den TSV Abensberg im Kreispokal. Archivfoto: Roloff

Entscheidung fällt kurz vor Abpfiff

ATSV Kelheim kickt TSV Abensberg aus dem Wettbewerb +++ Das Viertelfinale steht im Zeichen des anstehenden Punktspielauftakts

Lange Zeit zeichnete sich im Kreispokal-Viertelfinale zwischen den beiden Fußball-Bezirksligisten TSV Abensberg und ATSV Kelheim kein Sieger ab. Erst zwei Minuten vor dem Abpfiff – und der damit drohenden Entscheidung per Elfmeterschießen – markierte der eingewechselte Lukas Schinn in der bis dahin torlosen Partie den 0:1-Siegtreffer für den ATSV Kelheim.

Vier Tage vor dem Start in die Restrückrunde verbuchten beide Seiten den Pokalfight als einen letzten ordentlichen Test vor der Punktspielserie. „Es war ein für diese Jahreszeit typisches Pokalspiel“, herrschte Einigkeit bei Abensbergs Abteilungsleiter Sebastian Kneitinger und Kelheims Spielertrainer einig. „Beide Seiten haben vielleicht nicht einhundert Prozent abgeliefert, waren aber mit vollem Engagement dabei“, so Kneitinger. Halbzeit eins verlief ausgeglichen mit wenigen Höhepunkten. Erdi Yasasin verpasste nach gut einer halben Stunde eine Großchance für den ATSV. Wenige Minuten später spekulierten die Kelheimer nach einem vermeintlichen Foulspiel an Florian Boiger vergeblich auf einen Elfmeterpfiff. Die Babonen hielten eine Schusschance von Daniel Nutz (43.), der aus spitzem Winkel an ATSV-Schlussmann Raphael Marhöfer scheiterte, dagegen.

In Halbzeit zwei sah Kneitinger die Gastgeber leicht im Vorteil. „Wir waren durch Aktionen von Wolfgang Wutzer, Marco Schmid und Shkelzen Syla in einem ausgeglichenen Spiel die gefährlichere Mannschaft“, so Kneitinger. Ein erfolgreicher Abschluss war der Mannschaft aber nicht vergönnt. „Wir haben natürlich auch mit Blick auf das erste Punktspiels am Sonntag einiges ausprobiert. Das Ergebnis ist daher nicht so dramatisch.“ Auch, dass die Babonen den entscheidenden Niederschlag erst kurz vor Schluss einstecken mussten, sei bereits verdaut. Nach einer Flanke hatte Kelheims Boiger in der 88. Minute direkt abgezogen. Sein Schuss wurde abgewehrt, doch Schinn setzte nach und erzielte den goldenen Treffer. „Beide Seiten waren sich von den Chancen her durchaus ebenbürtig“, meint ATSV-Spielertrainer Rappl „In einem Spiel, das entsprechend den Umständen mit viel Kampf geführt wurde, hatten wir die reifere Spielanlage und haben letztlich das Tor erzielt.“

Für Kelheim steht am Samstag in der Bezirksliga West das Heimspiel gegen FC Ergolding an (14.30 Uhr). Lokalrivale Abensberg greift am Sonntag bei DJK-SV Altdorf (14.30 Uhr) in die Punktevergabe ein.

Aufrufe: 015.3.2018, 10:30 Uhr
Alexander RoloffAutor

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