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Damals hatte D/A taktisch nichts entgegenzusetzen

Das Fußball-Duell zwischen der SV Drochtersen/Assel und Borussia Mönchengladbach gab es schon einmal.

1992 gastierte der traditionsreiche Bundesligist im Kehdinger Stadion im Zuge einer Nordtour während der Saisonvorbereitung. Der Trainer erinnert sich.

DROCHTERSEN. Damals D/A-Trainer: Bernhard Augustin, der heutige DFB-Stützpunktkoordinator. Es sei ein ungleiches Duell gewesen, sagt Augustin, damals sicherlich noch mehr als es nun im DFB-Pokal der Fall sein wird. "Wir hatten damals eine wirklich gute Truppe zusammen, mit ein paar echten Ausnahmekönnern", sagt Augustin über die damalige Landesliga-Mannschaft von D/A. Aber der Fußball war noch ein ganz anderer, einfacher, klassischer. Obwohl die Drochterser in der ersten Halbzeit ein "paar passable Spielzüge" zeigten und relativ gut mitspielen konnten, verlor der Fünftligist am Ende mit 1:13. "Das Tempo, die Ballsicherheit, die Spielzüge von Gladbach - das kannten wir in dieser Form gar nicht", sagt Augustin. Und taktisch sei man damals noch nicht soweit gewesen, um besser dagegenhalten zu können. In der zweiten Halbzeit sei D/A zudem konditionell an seine Grenzen gekommen. "Wir hatten uns vorgenommen, nicht zweistellig zu verlieren", sagt Augustin, letztlich sei das Ergebnis aber "standesgemäß" gewesen.Die Gladbacher seien sehr umgänglich gewesen, erinnert sich Augustin. "Die haben sich auf dem Dorfe sehr gut präsentiert, was wir aufgrund deren konzentrierter Spielweise dann auch zu spüren bekamen."Auch eine nette Anekdote: D/A trainierte damals noch auf einer freien Fläche im Apfelhof, so Augustin.

LINK: Ein Tor gegen Borussia Mönchengladbach schießen: Andreas Heinsohn weiß, wie das geht. Er war es, der den Ehrentreffer bei der 1:13 Niederlage erzielte. Der heute 53-Jährige erinnert sich.

Aufrufe: 5.8.2016, 19:27 Uhr
Tageblatt / Von Jan BröhanAutor

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